Vergewaltigung

Vergewaltigt

Herzlich Willkommen bei einem neuen Beitrag hier beim Khon Kaen Stammtisch-Blog.

Angeregt zu diesem Artikel hat mich eine Nachricht ueber eine erneute Vergewaltigung einer 23-jaehrigen Daenin hier in Thailand.

Nachdem erst vor 2 Wochen ein britisches junges Paar auf der Insel Kho Tao ermordet und die junge Frau vorher vergewaltigt wurde, war die neuerliche Meldung der Ausloeser fuer mich.

Hier der zusammengefasste Text: Pattaya/Jomtien/Huay Yai – Am Samstag, den 27. September wurde eine 23 Jahre alte Touristin aus Dänemark in der südlich von Jomtien gelegenen Gemeinde Huay Yai von einem bisher nicht identifizierten Mann vergewaltigt. Um die ersten Untersuchungen nicht zu gefährden, wurden die Medien erst am 30. September über den Fall informiert 
Vergewaltigt 1Koennte ein zu knapper Bikini der Ausloeser gewesen sein???

Kaum etwas empört die Menschen hier mehr, als die Straftat einer Vergewaltigung.
Laut Wikipedia ist Vergewaltigung folgendes:
Vergewaltigung ist die Nötigung zum Geschlechtsverkehr oder zu ähnlichen sexuellen Handlungen, die das Opfer besonders erniedrigen, wobei diese mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer dem Täter schutzlos ausgeliefert ist, erfolgen kann. Vergewaltigungen bedeuten eine massive Verletzung der Selbstbestimmung des Opfers und haben oft gravierende psychische Folgen. Die juristische Bewertung ist je nach Land unterschiedlich. In Deutschland verletzt eine Vergewaltigung das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Vergewaltigung
Aber auch in Deutschland werden jaehrlich ca. 7.500 Strafanzeigen wegen Vergewaltigung und besonders schwerer sexueller Nötigung gezählt.

Grundsätzlich geht man davon aus, dass diese Straftat von Männern begangen wird. Tatsächlich werden jährlich ca. 1.200 Männer allein in Deutschland wegen der Straftat Vergewaltigung verurteilt. Die durchaus grosse Differenz zwischen Strafanzeigen und Verurteilungen lässt sich nur dadurch erklären, dass Staatsanwaltschaft und Polizei keine hinreichenden Beweise ermitteln konnten. Dazu zählen ebenso Falschbeschuldigungen, die statistisch keine Erwähnung finden.
Kinderschaender
Eine Vergewaltigung ist eine besonders schlimme und schändliche Straftat, unter deren physischen und psychischen Folgen Vergewaltigungsopfer oft lebenslang leiden. Richtig ist andererseits, dass weder die Mehrheit, noch ein wesentlicher Anteil der Männer Vergewaltiger sind. Es handelt sich um einen äußerst geringen Anteil, ohne diese Straftat damit verharmlosen zu wollen.

Mensch, was willst Du mehr?

Mensch, was willst Du mehr?


Fast alle Männer verhalten sich gegenüber Frauen im Allgemeinen und Thai-Frauen im Besonderen korrekt.

Die übergroße Mehrheit der Männer ist zudem der Meinung, dass Vergewaltigungsstraftaten nicht hart genug bestraft werden. Auch ich bin dieser Meinung und ich teile darüber hinaus die Ansicht, dass extrem harte Strafandrohungen einen Abschreckungseffekt erzielen. Ich finde, dass bei schlüssig nachgewiesener Vergewaltigung das Strafmaß nicht unter 10 Jahren Gefängnis liegen sollte. In besonders brutalen Fällen sollten Straftaten nicht unter 20 Jahre Gefängnis verhaengt werden.

Ein Problem dabei sind jedoch die sogenannten Falschbeschuldigungen. Zweifelsfrei haben schon unzählige Männer wegen einer angeblichen Vergewaltigung unschuldig im Gefängnis gesessen. Die Anzeige einer Exehefrau oder Freundin und ihre mündliche Aussage reichen oft für eine Verurteilung aus. Das ist deshalb bedenklich, weil es das Prinzip „Ohne Beweis keine Strafe“ auf den Kopf stellt. Auch die gängige Praxis, dass diese Männer ihre Unschuld beweisen müssen, stellt das geltende Rechtsprinzip „im Zweifel für den Angeklagten“ auf den Kopf. Nicht selten urteilen Richter im Zweifelsfall eben nicht für den Angeklagten. Diese Rechtsauffassung ist extrem gefährlich, weil es ein Unrechtssystem fördert. Wenn Richter nach dem Motto urteilen, lieber ein Unschuldiger mehr im Gefängnis als ein frei herumlaufender Vergewaltiger, dann müssen wir Männer uns fragen, wie wir uns vor einer Falschbeschuldigung ausreichend schützen können.

Es gibt viele Überlegungen der Männer für einen wirksamen Schutz vor einer Falschbeschuldigung. Das Unterschreiben einer Eidesstattlichen Versicherung für die Einwilligung sexueller Handlungen klingt gut, kann aber sehr leicht mit dem Argument für ungültig erklärt werden, dass der Mann die Frau hierzu gezwungen hat. Das ist das beliebteste Argument der Frauen in allen Lebenslagen. Sollte man die Nachbarin einladen und sie beim Sex zuschauen lassen? Klingt nicht schlecht, aber in der Praxis wird kaum ein Nachbar diesen Wunsch erfüllen.

Das ist keine Loesung

Das ist keine Loesung

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