Unser Khon Kaen-Stammtisch und die Einsamkeit

Liebe Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch und liebe Besucher unseres Blogs, nach all den schlimmen Artikeln der letzten Wochen, möchte ich heute mal auf ein Thema aufmerksam machen, welches der Ein oder Andere doch schon einmal durchgemacht hat, d. h. erlebt hat.

Vorab aber mein Spruch zur Woche:

Inmitten einer Großstadt, umgeben von vielen Menschen, können wir einsam werden. Was man dagegen tun kann, darum geht es in diesem Beitrag.

Zusammen ist man weniger allein“ lautet der Titel eines französischen Bestsellers und Films. Doch das muss nicht immer zutreffen, denn die Einsamkeit trifft manchmal Menschen, die viele soziale Kontakte haben: zu Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunden und besonders zu erwaehnen zu unserem Khon Kaen-Stammtisch.

Wir Expats in Thailand  haben nämlich ein Problem mit dem andere in den D-A-CH-Ländern weniger zu tun haben. Wir leben in einem fremden Land unter fremden Menschen, welche eine ganz andere Kultur haben und eine uns zum Teil ganz fremde Sprache sprechen. Da kann es schon einmal passieren, daß bei einem Disput etwas mißverstanden wird, weil man die Sprache nicht beherrscht oder was ja auch vorkommen kann, sich selbst nicht beherrscht.

Dann steht man dann plötzlich ganz alleine und einsam da und weiss sich selbst nicht mehr zu helfen. Da ist es doch hilfreich, wenn man Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch kennt oder noch besser anrufen kann, um mit ihnen zusammen eine Lösung zu finden.

Da ich ja nun schon länger am Stammtisch teilnehme, weiß ich auch aus Erfahrung, daß  von dieser Möglichkeit schon des Öfteren Gebrauch gemacht wurde. In den Meisten Fällen konnte mit Hilfe der eigenen Frau oder Freundin wieder eine Klarstellung und damit eine Versöhnung in die Wege geleitet werden.

Manche isolieren sich plötzlich und finden keinen Weg mehr zurück in das soziale Leben.

Das Leben in einer großen Stadt, ein Job, Kontakt zu Menschen im Alltag, am Kosa-Stammtisch teilnehmen, sofern man in Khon Kaen lebt oder sich dort aufhält, all das schützt nicht vor der Vereinsamung.

Wenn Einsamkeit krank macht

Diese Einsamkeit kann krank machen – psychisch und physisch, sagt ihnen Dr. Charly Biehl.

Folgen einer solchen Isolation können Depressionen und der Verlust sozialer Kompetenzen sein, sagt Dr. Charly. „Der Mensch ist von Geburt an ein soziales Wesen, ohne sozialen Kontakt haben wir keine Chance zu überleben. (…)

Wir brauchen menschliche Zuwendung. Das zieht sich durch das ganze Leben durch.

In dem Moment, wo das wegfällt, führt das zu Problemen.“

Einsamkeit überwinden- Alleinsein genießen

Allein zu sein gilt für viele Menschen als Makel. Wer in Gesellschaft ist, Familie und Freunde hat, wirkt beliebt, aber wer einsam ist, schämt sich oft dieses Gefühls. Aber: Es gibt einen Unterschied zwischen Einsamkeit und bewusstem Alleinsein.

Während Einsamkeit regelrecht krank machen kann, können wir das bewusste Alleinsein dazu nutzen, uns selbst näher zu kommen und uns Auszeiten vom Stress nehmen. Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen Tipps dafür geben, wie Sie Einsamkeit überwinden und das Alleinsein genießen können.

Einsamkeit und Alleinsein – die zwei Seiten einer Medaille?

Einsamkeit und Alleinsein sind zwei Begriffe, die sehr oft in einem Atemzug verwendet werden und die für viele ein und dasselbe aussagen. Tatsächlich aber handelt es sich hier um zwei ganz verschiedene Dinge.

Wo genau liegt der Unterschied?

Wann sind wir allein und wann einsam?

Einsamkeit ist vor allem ein Gefühl, mit dem wir die Situation, in der wir sind (nämlich allein zu sein) negativ bewerten. Einsam können wir uns im Alleinsein fühlen, aber auch, wenn wir unter Menschen sind. Einsamkeit ist ein tiefer Schmerz darüber, dass wir uns niemanden nahe fühlen und mit keinem teilen können, was in uns ist.

Alleinsein ist zunächst eine neutrale Situationsbeschreibung. Wenn wir allein sind, ist das ein Zustand, der sich dadurch auszeichnet, dass da kein anderer Mensch bei uns ist – und das kann für uns positiv oder negativ sein.

Alleinsein kann etwas sein, das wir bewusst wählen, um zu uns zu finden und Abstand von anderen zu gewinnen.

Ich für meinen Teil setze mich gerne am Wochenende, wenn ich in Khon Kaen bin, an meinen Lieblingsplatz in der Leo’s Bar. Das ist ein kleiner Tisch mit runder Glasplatte, der extra für mich frei gehalten wird, und an dem auch nur für zwei Personen Platz ist.

Ich genieße dann in aller Ruhe bei einem kühlen Chang Beer die vorübergehenden oder zum Teil auch hastenden Menschen auf der belebten Straße, ganz im Schatten vom großen Pullmann-Hotel, zu beobachten. 

Da ich die Woche über in einem kleinen Dorf  lebe, und mein Haus sich in einer kleinen Seitengasse befindet, sehe ich ausser der Familie meiner ersten Frau sonst keine neuen Gesichter.

Aus diesem Grunde ist es ein echter Genuß, wenn ich in Khon Kaen meine Studien am Menschen fortsetzen kann, indem ich sie bei  ihrem Treiben auf der Straße beobachte.

So verstehen wir diese beiden Begriffe zumindest für diesen Artikel.

 

Nun zu unserem eigentlichen Thema, unser Kosa-Stammtisch!

Aufgrund dessen, daß wir dieses Jahr schon zum zweiten Mal einen Freitag, den 13., haben, war es nicht ungewöhnlich, daß unser wöchentlicher Stammtisch sehr dünn besucht war, wie einer der Stammtischfreunde scherzend bemerkte.

Sollte es wirklich soviele Abergläubige unter uns geben?

Wir sind doch fast alle schon im fortgeschrittenen Alter und von zu Hause aus aufgeklärt, oder liege ich da falsch?

Normalerweise lassen wir doch unsere lieben Gastgeber an Geister glauben, unsere Herz-Allerliebsten mit eingeschlossen.

Als Farang sollte man sich unbedingt davor hüten, über den Geisterglauben der Thais zu lachen — denn eins ist sicher: beliebt macht man sich damit nicht (…weder bei den Thais noch bei den Geistern).

Ich habe gerade einen Bericht gelesen im Internet:

Jesus.de – ‎17.07.2012‎

       

Deradio.de schreibt: „Viele Thais glauben, dass die Welt von Wesen bevölkert wird, die wir nicht sehen können. Diese Geister verkörpern all die Eigenschaften der Menschen – gute wie schlechte.

Und daran glauben in Thailand nicht nur einfache Menschen.

Deshalb sieht man ja in Thailand überall diese Geisterhäuschen.

Aber wir sind doch gestandene Männer, oder?

Nichts desto trotz werden wir uns am nächsten Freitag wieder zur gewohnten Zeit (11 Uhr) im Kosa Beer-Garden einfinden, zu unserem immer interessanten Kosa-Stammtisch.

Es gibt wie immer dann wieder viel Neues zu berichten.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s