Unser Khon Kaen-Stammtisch und die Thai-Lotterie

Liebe Freunde unseres immer beliebter werdenden Khon Kaen-Stammtisches, gut daß sie uns gefunden haben, denn hier geht heute die Post ab.

Vorab mein Spruch zur Woche:

Haben sie sich  in Thailand bzw. hier bei uns in Khon Kaen nicht auch schon mal genervt gefühlt, von dem stupiden Verhalten der Anbieter der Lose zur Thail. Staatslotterie?

Egal ob man sich beim Kosa Stammtisch mit dem Nachbarn unterhält, ob man gerade beim Frühstücken in der Erics Bar sitzt oder ob man gerade mit seiner Liebsten per Handy ein dringendes Gespräch führt, sie halten einem ihr Klappbrett mit den Losen nervend direkt vor das Gesicht und das mit wachsender Geduld und Begeisterung.

Ich möchte dazu sagen, es sind nicht Alle so, aber die Allermeisten.

Selbst ein verneinendes Kopfschütteln reicht ihnen nicht, auch ein Abwinken mit der Hand ignorieren sie stupide.

Selbst jetzt wo ich hier, in meinem beliebten Coffe-Shop, sitze und diesen Artikel hier überarbeite, fallen sie über mich her, siehe Foto.

Ich konnte natürlich nicht umhin, von dieser reizenden Losverkäuferin, ein Glückslos zu erwerben.

Sie hatte mir dafür kurz über meinen Bauch gestreichelt (siehe Foto weiter unten) und mir dann das entsprechende Glückverheißende Los gezogen.

Aber das ist Thailand, und deshalb sind wir ja auch hier.

Aber nun zur Thai-Lotterie selbst:

Thailandändische Staats-Lotterie

Die staatliche Lotterie in Thailand ist am ehesten mit der deutschen Glücksspierale zu vergleichen. Da Glücksspiel in Thailand ansonsten verboten ist, hat die Lotterie einen hohen Stellenwert.

LosLose kann man überall von „fliegenden Händlern“ erstehen. ein Los kostet im Verkauf i.d.R. 100 Baht (2x 40 Baht + Provision für den Verkäufer). Es sind aber eigentlich zwei Lose mit der selben Nummer, die man auch nicht einzeln kaufen kann. Im Gewinnfall, gewinnt man somit doppelt.

Die Auslosung findet zwei Mal im Monat statt. In der Regel am 1. und am 16. eines jeden Monats (statt am 1. Januar aber stets am 30. Dezember oder es finden Verschiebungen bei Feiertagen statt) und wird groß im Fernsehen übertragen.

Es werden 6-Stellige Nummern in verschiedenen Gewinnklassen ausgelost. Der Hauptgewinn beträgt 2.000.000 Baht. für die Losnummer darüber und darunter gibt es jeweils 50.000 Baht als Trost für das knappe Verpassen.

Weiterhin werden 5 Preise zu 100.000 Baht, 10x 40.000 Baht, 50x 20.000 Baht und 100x 10.000 Baht verlost.

Auch mit den richtigen Endziffern kann man gewinnen: es werden 4 dreistellige Nummern ermittelt. Endet die eigene Losnummer auf eine dieser Nummern gibt es 2.000 Baht. Un es gint auch noch eine zweistellige Nummer für die es 1.000 Baht gibt.

Mit diesen Endziffern gibt es illegale Spielangebote. Hier tippt man auf eine oder mehrere Endziffern und gewinnt dann entsprechend seines Einsatzes.

Man kann sich die Losnummern auch im Tempel von einem Moench vorhersagen lassen.


Mit High-Tech-Methode geht es aber auch, wie folgendes Bild zeigt:

Auf die gleiche Art habe ich meine Glücksnummer erhalten, siehe den Text dazu weiter oben!

Sex Lotterie Drucken
Die Polizei untersucht in Ayutthaya eine neue Form der Untergrund-Lotterie. Der Hauptpreis ist Sex mit einer jungen Frau. Es sind Beschwerden über eine erotische Lotterie (huai sieow) eingegangen, welche unter der männlichen Bevölkerung der ehemaligen Hauptstadt eine hohe Popularität erreichte, sagte Prawut Thavornsiri, Sprecher der Royal Thai Police  ( RTF ).Alle Polizeidienststellen Ayutthayas und Beamte der Sonderkommissionen für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen wurden angewiesen zu untersuchen, ob in ihrem Bereich entsprechende Lottoscheine verkauft werden.Die erotische Lotterie ist die erste seiner Art in Thailand, sagte Polizei Generalmajor Prawut.Ein Informant sagte, dass die Tickets von 00 bis 99 durchnummeriert sind und für 30 Baht pro Stück verkauft werden.Die Ergebnisse werden parallel mit der offiziellen Lotterie veröffentlicht.Die Gewinner können dann eine Frau zwischen 18 und 25 Jahren aus einem Katalog wählen. Bedingung ist, dass der Gewinner innerhalb von drei Tagen in einem Hotel nach Wahl der Lotterie-Organisatoren Sex mit der gewählten Frau haben muss.Jirapan Pimpan, Ayutthayas Kultur Präsident, verurteilte es als unmoralisch eine Frau für nur 30 Baht über eine Lotterie anzubieten.http://www.bangkokpost.com/news/crimes/229911/police-probe-sex-lottery

Jirapan Pimpern, Ayutthayas Kultur Präsident, verurteilte es als unmoralisch eine Frau für nur 30 Baht über eine Lotterie anzubieten.


Für 30 Baht wird keine Frau angeboten. Da nur jedes hundertste Los gewinnt, bringt das pro Sex-Nummer rund 3000 Baht. Wenn die Frau davon die Häfte bekommt, wie es im Milieu üblich ist, hat sie doch sehr gut verdient mit ihrer Dienstleistung.

Des weiteren sollte nicht übersehen werden, daß diese Frauen nicht gewaltsam zur Prostitution gezwungen werden, sondern die Lotteriebetreiber sich wegen der wahrscheinlich überdurchschnittlichen Honorierung der eingekauften Liebesdienste garantiert vor Nachfrage von Seiten der unzähligen in Thailand tätigen „Service-Ladies“ kaum noch retten können..

Sollte von irgendwelchen Behördenvertretern, die sich als gern mitverdienende Möchtegern-Zuhälter übergangen fühlen, jedoch etwas gegen diese Lotterie unternommen werden und man verhaftet z.B. einige der an dem Geschäft beteiligten Frauen, wird auch in Thailand die besonders in Deutschland sehr beliebte und typische Ausrede der „geretteten“ Damen vom horizontalen Gewerbe zu hören sein,.. nämlich die Standard-Story vom bösen Zuhälter, welche die armen Unschuldsengel zur Prostitution gewungen hat.

Meine lieben Freunde vom Kosa-Stammtisch, wie vorige Woche schon geschrieben erfolgt der Bericht über den vergangenen Stammtisch neuerdings hier auf diesem Blog.

Beim Surfen im Netz mußte ich wieder mal feststellen, daß einfach Bilder vom Kosa-Stammtisch-Blog gestohlen werden und auf fremden Seiten eingesetzt werden.

Siehe hier!

(Über)leben in Thailand – Teil 15

Gift für die Seele – Der Neid

Erstellt von (Über)leben in Thailand, Nachrichten TickerMontag, März 19th, 2012

Liebe Thailandfreunde! Heute möchte ich mich in meiner (Über)lebenskolumne einem heiklen Thema widmen: Dem Neid… Eigentlich ist er gar nicht vorhanden – etwa so, wie die Millionen von “nicht existenten” Bild-Lesern nicht zugeben wollen, dass sie beinahe täglich in das auflagenstärkste Schmierblättchen Deutschlands reinschauen, so will kein Neider zugeben, dass er seinem Freund, Partner, Kollegen, Nachbarn oder Verwandten die bessere Geschäftsidee, den neueren Wagen, die tollere Freundin und den in der Lotterie gewonnenen Australienurlaub nicht gönnt. Einigen scheint (mit Betonung auf scheint) der Erfolg praktisch zuzufliegen, während Andere sich scheinbar (hier mit Betonung auf scheinbar) immens anstrengen und ins Zeug legen, dennoch keinen Hering vom Teller ziehen können… Hinter dieser von faulen und bequemen Lebensgenossen oft angeprangerten “Ungerechtigkeit” arbeiten allerdings ganz einfache, natürliche und logisch nachvollziehbare Mechanismen: Vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiss gesetzt, und wer den Schweiss umgehen möchte, der kommt halt einfach nicht weiter. Hört sich komisch an, ist aber so!

Wer mehr lesen moechte, auf folgenden Link klicken:

http://www.khaolaknews.com/?p=6811

Nun zu unserem eigentlichen Kosa-Stammtisch:

Wenn sich jetzt welche fragen, was hat unser Khon Kaen-Stammtisch mit Olympia zu tun, dann kann ich nur sagen: „Dabei sein ist Alles!“

Mit „dabei sein“, meine ich die vier Saarländer, welche letzten Freitag am Stammtisch teilnahmen, und wir damit die Mehrheit der Teilnehmer stellten gegenüber den anderen Bundesländern.

Wie anfangs schon erwähnt, hat sich ein vierter Saarländer bei uns eingefunden, der sich über WKW bei mir schon angemeldet hatte.

Wir konnten selbst die Schweizer übertreffen, aber nur weil sich unser Obmann für Schweizer Angelegenheiten zurzeit mit seiner lieben Frau in der Schweiz aufhält, gell Michel.

Beim Stammtisch selbst konnten wir erfreut feststellen, daß die Stammplätze wieder mit den von früher her bekannten G

Schilfgrasabdeckungen versehen waren, was nicht nur Sonne und Regen fernhält, sondern auch romantischer wirkt, gegenüber den Leinenabdeckungen.

Ein zünftiger Stammtisch sollte natürlich auch in einer entsprechenden Atmosphäre stattfinden.

Wir sind ja schließlich kein Steintisch-Stammtisch bei  7 -Eleven.

Aber auch die andern Tische haben jetzt neue-alte Überdachungen erhalten, welche auch vor Sonne und Regen schützen, aber halt nicht so romantisch auf’s Gemüt wirken.

Der Ansturm zu unserem immer wieder beliebten Stammtisch war wieder erfreulich groß und die Stimmung wieder mal  vom Feinsten, obwohl verschiedene Fußballanhänger nicht in allerbester Laune waren, wegen dem verlorenen Spiel gegen Italien.

Da muß man halt durch, es gibt schließlich Schlimmeres.

Für mich wirkte das 2:1 für Italien auch stark  fiebersenkend, nachdem ich ja letzte Woche noch mit dem Fussballfieber infiziert war.

Auch zu Hause habe ich die Deutschlandfahne vom „Honda Brio“ meiner lieben, jungen Frau wieder entfernt und bis zur nächsten Weltmeisterschaft eingemottet.

Noch ein Nachsatz für die Spötter über unser beliebtes Saarland:

Obwohl wir ja, wie allgemein bekannt, das kleinste Bundesland sind, haben wir 1952 bereits an der Olympiade in Helsinki teilgenommen. Das soll uns ein anderes Bundesland einmal nachmachen.

Wir Saarländer  waren Andern immer schon einen Schritt voraus!!!

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