Unser Khon Kaen-Stammtisch und die Bildungs-Revolution

Herzlich Willkommen

Liebe Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch-Blog, ich freue mich, daß ihr wieder so zahlreich zu uns gefunden habt.

Lehnt euch zurück und seid  gespannt, was es beim Khon Kaen-Stammtisch alles an interessanten Neuigkeiten, über das von uns freiwillig gewählte Paradies, zu berichten gibt.

Mein Spruch zur Woche:

Heute feiern die Schüler in Thailand den „Tag des Lehrers“, und aus diesem Anlaß habe ich das nachfolgende Thema ausgewählt.

Viele von unseren Stammtischfreunden haben ja das unwahrscheinliche Glück, mich mit eingeschlossen, daß in ihren Familien bzw. Haushalten, hier in Thailand, auch noch schulpflichtige Kinder sind.

Seien es die Eigenen mit der Liebsten, oder die Kinder, welche die Herz-Allerliebste, aus mütterlicher Fürsorge, mit in die neue Beziehung brachte, es können ja auch Enkelkinder oder Pflegekinder sein.

Nach dem Leitspruch: Laßt Kinder um uns sein!

Denn ihr wißt doch:  Kinder sind das Glück der Welt, und unsere Zukunft!

Unsere liebe Tochter als Klassenbeste am Ende des Schuljahres.

Wir haben ja am Stammtisch schon des Öfteren die schlechte Schulbildung der  thail. Kinder und auch der Thais im Allgemeinen bei verschiedenen Diskussionen behandelt.

Es ist doch einfach unmöglich, dass eine Verkaeufer(in), im Baumarkt oder bei T-Com oder auch sonstwo, keine zwei Zahlen im Kopf zusammen addieren kann, obwohl doch gerade die Verkäufer(innen) in diesen Läden weiterführende Schulen besucht haben.

Unsere frühere Bedienung Oom vom Kosa Beer-Garden, nach Abschluss ihrer erweiterten Ausbildung und auf dem Sprung in eine bessere berufliche Zukunft.

Bei Bedienungen in den Beer-Bars oder bei Marktfrauen kann ich das ja noch verstehen.

Wenn wir beim Einkaufen in oben genannten Shops, dem Bedienungspersonal dann die Summe der beide Artikel sagen, welche wir kaufen wollen, dann schauen sie ganz ungläubig auf ihren Taschenrechner und dann wieder zu uns, weil dieser den gleichen Betrag angibt, den wir vorher gesagt hatten.

Also rechnet sie noch dreimal nach.

Dies soll sich jetzt Alles total ändern.

Es geht eine gewaltige Revolution durch die Bildungslandschaft.

Die jetzige Ministerpraesidentin Yingluck Shinawatra

Yingluck  Shinawatra

Laut einem Wahlversprechen der jetzigen Ministerpräsidentin, bekommt jedes Schulkind in der Einstiegsklasse einen i-Pad.

One Tablet Per Child: Thailand prescht vor!

 In Thailand werden jetzt von der Regierung für 25 Millionen Euro Tablets eingekauft. 400.000 Stück für die Erstklässler. Und danach sollen noch mal 530.000 nachgeliefert werden. Das Scopad SP0712 das dabei verwendet wird kommt mit ICS, 7-Zoll Touchscreen, 8GB Festplatte, GPS und 1GB RAM, 2 Megapixel Front- und Rück-Kamera und 1,2GHz CPU. Scope baut extra dafür 10 neue Fliessbänder. Wir sind gespannt ob das Schule macht.

Nachdem aber ein Gerangel mit der Lieferfirma entstand, sei es um fehlende Bankbürgschaften oder um sonstige Lieferprobleme, konnten zum Beginn des neuen Schuljahres, jetzt im Mai, die i-Pads nicht an die Erstklässler ausgeliefert werden. (Da waren die Lehrer aber froh?)

Aber jetzt geht die Post ab!

Thailand: Ein Tablet für jedes Kind!

03.06.2012 ·  Thailand schreitet pädagogisch-technisch voran: Jeder Grundschüler soll mit einem eigenen „Tablet“-PC ausgestattet werden.

Außerhalb der Klassenräume ist der Jubel verhalten.

Kind und Tablet klären die Fragen dieses thailändischen Surfers

Wenn die thailändische Regierung in diesen Tagen den Grundschülern die ersten „Tablets“ in die Hand drückt, wird in den Klassenräumen lauter gejubelt werden als draußen. Die Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawtra, die mit der Auslieferung persönlicher Tablet-Computer ein zentrales Wahlversprechen einlöst, spricht zwar stolz von der größten derartigen Maßnahme auf der Welt und hebt die Vorzüge digital gestützter Bildung und frühzeitiger Vorbereitung auf das Internetzeitalter hervor. Doch politische Konkurrenten wittern „teuren Populismus“ und beklagen mangelhaft entwickelte Lernprogramme sowie fehlende Computerkenntnisse von Aufsichtspersonen. Auch von Risiken ist die Rede, wenn Kinder so früh schon freien Zugang zum Internet haben.

Die „Sco-Pads“ stammen von dem südchinesischen Unternehmen Shenzen Scope und kosten die Regierung in Bangkok pro Stück umgerechnet 62 Euro pro Stück. Die Geräte werden in kinderfreundlichem Rot, Blau, Silber oder Gold ausgeliefert und sind mit dem Betriebssystem Android ausgestattet. Teil der Dauerverbindung ins Internet ist eine aktivierte Positionserkennung, so dass die Geräte und ihre Benutzer jederzeit lokalisiert werden können. Die ersten 400.000 Tablets sollen bis Mitte August, weitere 530.000 bis zum Ende des Jahres verteilt sein.

Den Unterricht ergänzen, nicht ersetzen!

Im eigens eingerichteten „Ein-Tablet-pro-Kind-Komitee“ haben thailändische Techniker, Sozial- und Bildungsfachleute monatelang über die Auswahl des Geräts beraten und digitale Lerninhalte entwickelt. Aufgespielt wurden zunächst Programme für Englisch und Thai sowie Mathematik und Sozialwissenschaften. In der vorvergangenen Woche versuchte der stellvertretende Vorsitzende des Komitees, Informationsminister Anudith Nakornthap, die Kritiker zu besänftigen: „Uns ist bewusst, dass viele Eltern besorgt sind über die Qualität des Geräts, das digitale Curriculum, die Online-Verfügbarkeit, auch über die negativen Effekte einer zeitintensiven Gerätenutzung.“ Er versicherte, all dies berücksichtigt zu haben oder noch in den Griff zu bekommen. So seien etwa Websites, die für Schüler ungeeignet seien, blockiert worden. Wichtig bleibe gleichwohl, dass Eltern und Lehrer die Kinder bei der Nutzung begleiten.

Darauf freuen sich offenbar nicht alle. Lehrer und Eltern wirken gespalten. Vor allem ältere Pädagogen – 70 Prozent der 450.000 Lehrer in Thailand sind zwischen 40 und 50 Jahren alt – fremdeln mit dem Tablet und befürchten, sie könnten wegen ihrer schwachen Computerkenntnisse Autorität einbüßen, hieß es unter Teilnehmern eines zweimonatigen Pilotprojekts. Der Einführungskurs für Lehrer, der bislang eine Schulstunde dauern sollte, müsse vermutlich verlängert werden, verlautete aus dem Komitee. Zugleich versichert man, dass das Lernen auf dem Tablet-Computer den traditionellen Unterricht nicht ersetzen, sondern nur ergänzen soll.

Mit ihrer Tablet-Revolution scheint sich die Regierung in Thailand an die Spitze einer weltumspannenden Bewegung zu setzen. Als größte öffentliche Tablet-Investition im Bildungssektor galt bislang die Bestellung von 25.000 iPads für den „San Diego Unified School District“ in Kalifornien. In Europa laufen nur Pilotprojekte an einzelnen Schulen. Mit Bangkoks radikaler Entscheidung stößt der Markt nun in neue Dimensionen vor. „Thailand ist das erste Land, in das wir große Mengen für Schüler liefern“, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Liu Jun, unlängst einem Fachmagazin. „Inzwischen verhandeln wir auch mit anderen Regierungen über Lieferungen an Schulen, darunter Pakistan, Brasilien und Südafrika.“

Da wächst ja jetzt eine gewaltige Elite heran, oder auch nicht, einfach mal abwarten?

Wir vom Khon Kaen-Stammtisch können dieser Angelegenheit gelassen entgegen sehen. Sollte das kleine Herzblättchen der Liebsten bei der Austeilung der i-Pads zu kurz kommen, es gibt sie in jedem Computerladen zu kaufen.

Der Farang hat doch Geld ohne Ende, und das auch noch ohne zu arbeiten! (Allgemeine Meinung der Thais!)

Und zur Handhabung brauchen wir uns zu den schon vorhandenen grauen Haare keine weiteren mehr wachsen zu lassen, denn wir haben ja das unwahrscheinliche Glück beim Khon Kaen-Stammtisch, daß wir zwei Experten haben, einen IT-Fachmann und einen IT-Berater.

Für unseren Schweizer Obmann bedeutet dies, jetzt schon mal einen i-Pad für das Enkelkind kaufen, und sich einem Einführungskurs beim IT-Berater unterziehen. Dann hat er doch was in den Händen, wenn er gegen Ende des Monats mit seiner lieben Frau in die Schweiz fliegt. Gell Michel!!!

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s