Unser Khon Kaen-Stammtisch und „150 Jahre Thai-Deutsche Beziehungen“.

Liebe Freunde und Besucher unseres Khon Kaen-Stammtisch-Blogs, heute geht es um ein ganz besonderes Ereignis zwischen Thailand und Deutschland.

Unsere Schweizer, Oesterreicher und andere Besucher aus Europa moegen mir verzeihen, dass sie bei dem heutigen Beitrag etwas abseits stehen.

Um irgendwelchen Kritikern zuvorzukommen, folgendes zur Beachtung:

Archivfoto

Beim Khon Kaen-Stammtisch sind alle „Deutsch Sprechende“  Expats sowie Gaeste jederzeit herzlich willkommen, unabhaengig von Religion oder  Hautfarbe, Familienstand oder Weltanschauung.

Mir selbst erscheint dieses Jubilaeum aber so wichtig, dass ich ihm heute meinen Beitrag widmen moechte.

Es geht mir hier nicht darum irgend ein Land besonders hervor zu heben, sondern um ueber ein Ereignis zu berichten welches mit Thailand im Zusammenhang steht.

Rund 600.000 deutsche Touristen besuchen jedes Jahr Thailand, während etwa 30.000 Deutsche permanent in Thailand Leben, sind es 55.000 Thailänder die in Deutschland leben. Mit solch einem starken Fundament in Thai-deutschen Beziehungen, sind beide Seiten der Auffassung, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, die Zusammenarbeit auf neue Bereiche wie Umweltschutz, Technologie und medizinischer Versorgung auszubauen.

In diesem Jahr begehen das Königreich

Thailand und die Bundesrepublik Deutschland

das 150jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer

diplomatischen Beziehungen.

Das Fundament der Thai-deutschen diplomatischen Beziehungen ist solide und stark und geht auf eine lange Geschichte zurück.

Am 7. Februar 1862 unterzeichnete der siamesische König Rama IV. (1804 – 1868) und der preußische Gesandte F. A. Graf von Eulenburg (1815-1881)  einen umfassenden „Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag“, der seither auch als „Eulenburg-Vertrag“ bezeichnet wird. Zu diesem Anlass gab es unlängst einen großen Empfang im Außenministerium mit Außenminister Surapong Tovichakchaikul und der deutschen Staatsministerin Cornelia Pieper.

Koenig Rama I bis Rama VIII

Wer sich ein wenig mit der Geschichte befaßt hat, weiß vermutlich, dass sich König Chulalongkorn während seiner Europareisen im Jahre 1897 und 1907 jeweils auch längere Zeit in Deutschland aufgehalten hat. Schon weniger bekannt ist, dass mehrere Prinzen, also Söhne von König Chulalongkorn, in Deutschland ausgebildet wurden, oder dass Prinz Rangsit von Chainad – bis zur Thronbesteigung des jetzigen Königs Bhumibol – mit einer Deutschen aus Heidelberg verheiratet war, die er während seines Studiums in Deutschland kennengelernt hat.

Die Kooperation der beiden Länder hat sich im Laufe der vergangenen 150 Jahre stetig weiterentwickelt. Heute umfasst sie weit mehr als nur wirtschaftliche Zusammenarbeit: Gemeinsame Wissenschafts- und Forschungsprojekte, Universitätskooperationen und kultureller Austausch über bspw. das Goethe-Institut sind kennzeichnend für das besonders gute Verhältnis der beiden Nationen. Tatsächlich ist Deutschland heute sogar der wichtigste EU-Handelspartner Thailands.

Zum Thema „150 Jahre Thai-Deutsche diplomatische Beziehungen“ werden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, u.a. mit deutschen Politikern, Wein-Dinner, Buchveröffentlichungen, Radiosendungen, und vielen anderen Aktionen.

Neues Thema rund um und in Thailand!

Mir ist seit laengerem schon aufgefallen, dass in den News die Regierung staendig versucht die Menschen in Thailand bei Laune zu halten.

Zu diesen Menschen gehoeren auch wir vom Khon Kaen-Stammtisch, denn wir leben ja schliesslich in diesem „wunderschoenen und friedlichen  Land“.

Da wird die kostenlose Zugfahrt mit bestimmten Zuegen und Bussen in Bangkok um weitere 6 Monate verlaengert, die Gaspreise, auch fuer Haushaltsgas, werden bis 15 August eingefroren (wovon wir bzw. die Liebste beim Kochen profitieren) usw..

Jetzt werden die Preise fuer warmes Essen kontrolliert. Man weiss zwar noch nicht was man kontrollieren soll, aber Kontrolle muss her.

Siehe folgenden Artikel:

Preiskontrollen für warmes Essen

BANGKOK – Das Kabinett stimmte am Montag dem Vorschlag des Handelsministeriums zu, Kontrollen für den Verkaufspreis von gekochten Lebensmitteln einzuführen.

Zuerst soll aber eine Liste der beliebtesten Gerichte zusammengestellt werden, die täglich kontrolliert werden sollen. Damit beauftragte das Kabinett den stellvertretenden Premierminister Kittiratt Na Ranong und das Ministerium für Handel. Das Kabinett will die Liste nächste Woche mit Handelsminister Boonsong Teriyapirom überprüfen, welche Preisklassen angemessen wären.

Der Handelsminister sagte, dass die Details zur Preiskontrolle vom Zentralausschuss für Waren und Dienstleistungen, unter dem Vorsitz von Yanyong Puangraj, ausgearbeitet werden.

Das Ministerium für Handel bat das Kabinett, die Preise von gekochten Lebensmitteln zu kontrollieren, nachdem sich viele über die steigenden Preise beschwert hatten, obwohl die Rohstoffkosten gesunken sind.

Da beisst sich doch der Hund in den Schwanz!

Hat denn niemand damit gerechnet, dass wenn man den Mindestlohn auf 300 Baht am Tag anhebt, diese Anhebung auf die Preise niederschlagen wird. Wer soll es denn sonst zahlen, wenn nicht der Verbraucher.

Und das ist erst der Anfang, denn ab 2013 soll dieser Tagessatz in ganz Thailand gelten, bisher nur in sieben Provinzen mit Bangkok.

Ein Kommentar dazu:

Thailands Ministerpräsidentin ist ja gewaltig ins Fettnäpfchen gestiegen, als sie verkündete, dass die Leute in Thailand wegen der großen Hitze wahrscheinlich an Halluzinationen leiden und sich die Verteuerung auf den Märkten nur einbilden.

Wahrscheinlich geht die Dame selbst nie einkaufen – bekommt sie doch ihr Essen auf Staatskosten immer ins Büro geliefert und auch sonst überschlagen sich gewisse Leute, sich Liebkind bei ihr zu machen.
Als sie Minister und Konsorten auf den Markt schickte, wagte keiner der Verkäufer einen höheren Preis als im Vorjahr zu verrechnen, man könnte doch in Ungnade fallen, sagte anschließend einer der Marktleute.

Deren Tenor zur Verteuerung aller Lebensmittel ist derselbe: „Jetzt bekommen die Leute mehr Gehalt, also können sie auch mehr für alles bezahlen“. Eine kluge Auslegung, oder?
Madam Ministerpräsidentin sollte sich einmal die klugen Worte von Abraham Lincoln ins Gedächtnis rufen (falls sie diese und ihn kennt): „Du kannst einige Leute alle Zeit reinlegen, und alle Leute einige Zeit. Aber du kannst nicht alle Leute alle Zeit reinlegen“.
Sie sollte der Bevölkerung die Wahrheit sagen, warum alles so drastisch (für die armen Leute mit Sicherheit) teurer wird , und was sie plant dagegen zu tun.

Sie sollte aber auch die Bevölkerung für voll nehmen und nicht alle für dumm verkaufen, denn zu sagen, dass die Teuerung nur Einbildung ist, ist ganz sicher ein Affront gegen die Intelligenz der Leute.

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