Selbstmorde in Südostasien

Thailand-Reisen

Herzlich Willkommen bei unserem weit über die Grenzen Thailands hinweg bekannten Khon Kaen Stammtisch-Blog.
Mein heutiges Thema wurde wieder durch eine Meldung hier in den deutschen Medien ausgelöst.
Voller Erstaunen las ich folgenden Bericht und machte mir so meine Gedanken darüber.

Ein Drittel aller weltweiten Selbstmorde geschehen in Südostasien

Strandleben
Das Strandparadies Pattaya kann auch zur Hölle werden. Nicht umsonst steht das Urlaubs- und Sexmekka auch in dem zweifelhaften Ruf, Thailands Selbstmordhauptstadt zu sein.
Suizid
THAILAND: Yonatan K. hat erst seinen zwei Jahre alten Sohn und dann sich selbst auf grausame Weise umgebracht. Der Kopf des Kindes steckte in einer Plastiktüte, als die Polizei die Leichen in dem Apartment Park Lane Jomtien Resort in Jomtien fand. Zudem wies der Körper des Kleinen Schnittverletzungen auf, und im Blut fand sich eine hohe Dosis eines Betäubungsmittels. Der 28 Jahre alte K. hatte sich ebenfalls eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und sich selbst am Hals Schnitte beigebracht. Im Badezimmer des Franzosen fand die Polizei Hinweise, dass zuvor ein Selbstmordversuch durch Erhängen schiefgegangen war.

Schweizer versucht sich in PKW mit Gas das Leben zu nehmen

Suizid PKW
Pattaya – Gegen etwa ein Uhr morgens wurden Polizei und Rettungsdienst vom Wachpersonal einer Tesco-Lotus Niederlassung an der Sukhumvit Road um Hilfe gerufen. Die Sicherheitsleute waren auf einen ausländischen Mann aufmerksam geworden, der sich in seinem von innen verriegelten PKW offensichtlich mit Hilfe von zwei geöffneten 15 Liter Gasflaschen das Leben zu nehmen versuchte.

Was könnte der Auslöser für diese greulichen Taten sein?
Es muss nicht immer die enttäuschte Liebe zu einer Thailänderin sein, nein, bei Selbstmorden von deutschen Männern können auch Probleme in der alten Heimat der Grund sein. Wie das bei den Franzosen oder Engländern ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Die Suizide der entsorgten Väter

In den letzten Wochen sind zwei Fälle von Selbstmorden bekannt geworden, bei denen sich entsorgte Väter, angeblich zermürbt vom jahrelangen juristischen Kampf um ihre Kinder, umgebracht haben.
Die Väterrechtler, nicht zu verwechseln mit Männerrechtlern, sind seit Jahren in sich zerstritten. Zwar haben sie die große Gemeinsamkeit, durch ihre Ehefrauen entsorgt worden zu sein, dennoch sind sie in viele kleine Grüppchen zersplittert.
Da gibt es eine kleine Gruppe, die sich redliche und anständige Väter nennen. Sie wettern gegen das bestehende Väterentsorgungsprinzip des Staates. Das tun sie zu Recht, denn die Realität sieht leider so aus, dass die Mutter der Kinder die Alleinherrscherin ist. Umgangstermine werden von ihr beliebig gestrichen und das ohne jede Rechtskonsequenz. Selbst Jugendämter und Familienrichterinnen geben diesen Frauen Recht.
Kinder bei der Mutter
Die unsinnige Behauptung, dass der entsorgte Vater nicht gut für das Kindeswohl ist, reicht völlig aus. Wenn das dem Erzeuger, der seine Vaterrolle wahrnehmen will, nicht passt, dann kann er ja vor dem Familiengericht klagen.
Viele Väter klagen tatsächlich über viele Jahre hinweg und werden dabei gedemütigt am Nasenring durch die Gerichtsarena gezogen.
Auch die redlichen und anständigen Väter haben unzählige Gerichtsprozesse angestrengt und regelmässig verloren. Sie haben es sich zum primären Lebensinhalt gemacht, ihre Kinder gegen den Willen der Mutter sehen zu dürfen.
Pustekuchen! Wenn Mutti nicht will, dann ist der Papi machtlos.
Klagefreudige Väter verschleißen sich selbst. Ihr gesamtes Privatleben wird von Gerichtsprozessen, Frust und einer streitsüchtigen Exehefrau bestimmt. Nun haben gerade Exfrauen eine gehörige Portion an Rachegefühlen in sich. Es verschafft ihnen grösste Genugtuung, den Exmann elend leiden zu sehen, nachdem sie die Kinder als Waffe gegen ihn einsetzen.
Diese Frauen kennen das System genau und sie werden staatlich unterstützt.
Sie sind die Gewinnerinnen in jedem Verfahren beim Familiengericht.
Obdachloser mit Hund
Hier ein entsorgter Vater an der Beach Road von Pattaya. Das wenige Geld aus Deutschland reicht einfach nicht aus, um hier im Hotel zu leben.
Ohne Geld nimmt ihn auch keine Thaifrau auf.

Ein entsorgter Vater muss lernen, dass seine Kinder nicht verstorben sind, sondern lediglich bei der Mutter aufwachsen. Das ist akzeptabel. Es ist auch erlernbar, damit klar zu kommen, dass man seine Kinder nicht mehr sieht. Objektiv betrachtet wiegen hart erstrittene zweistündige Umgangstermine den ganzen Stress und Ärger nicht auf, der dazu nötig ist. Bei den geringen Umgangszeiten kann sowieso niemand auch nur annähernd die Vaterrolle ausfüllen. Man ist lediglich ein besserer Onkel, der allenfalls die materiellen Bedürfnisse der Kinder befriedigen kann. Teure Klamotten oder ein Smartphone darf der entsorgte Vater immer gerne finanzieren, aber ein Mitspracherecht bei der Kindeserziehung genießt er nicht. Das muss sich kein Mann geben.
Charly Ankunft in Khon Kaen
Überall auf der Welt gibt es Mütter, die auch hübsche Töchter haben, und die nur auf einen Ausländer warten.
Es gibt immer ein Leben nach der Ehe und wenn ein Mann für sein Lebensglück unbedingt ein Kind braucht, dann kann er sich eine andere Frau suchen und mit ihr ein neues Baby produzieren. Das dürfte kein größeres Problem sein.
Durch Suizide jedenfalls erreicht man nichts, denn der Gesetzgeber und die Justiz lassen sich nicht dazu erpressen, bestehende Rechtsprinzipien zu ändern. Vielmehr wird ein Suizid als klarer nachträglicher Beweis für die fehlende Eignung eines Vaters zum Umgang mit seinen Kindern gesehen.
Oma mit Urenkel
Wenn die Mutter die Kinder haben will, dann soll es so geschehen. Entsorgte Väter müssen sofort nach einer Trennung lernen, sich emotional von ihren Kindern zu lösen. Je früher, desto besser. Nach einigen Monaten des Frustes geht es wieder bergauf. Neue Hobbys, neue Freunde oder gar eine neue Frau können dabei helfen. Wer seiner Exfrau auf den Sack geht, der zermürbt sich selbst. Irgendwelche Versöhnungsversuche bringen nichts, denn die nicht vorhandene Liebe der Frau kann wohl kaum in eine neue Liebe münden. Was vorher nicht da war, kann weder neu entstehen noch reaktiviert werden. Echte Hindernisse sind auch die Freundinnen der Exfrau, denn sie befolgt stets deren Ratschläge auch gegen die eigene Überzeugung, denn sie will sich nicht vor ihnen blamieren. Lieber heult sie nachts in ihr Kissen und knuddelt ihr Kätzchen.
Aber ihre Meinung kann sie nicht ändern, auch wenn sie es gerne tun würde.
Es kann nur ein Motto für entsorgte Väter geben: „Gott sei Dank ist die Ehefrau weg und der Weg frei für ein neues Leben!“

In der Enjoy Bar in Khon Kaen

In der Enjoy Bar in Khon Kaen

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