Prosit Neujahr 2012 – und Alkohol!


Mit meiner lieben Frau

Meine liebe Frau und ich wünschen allen Besuchern vom Khon Kaen-Stammtisch

und ebenso den treuen Lesern unseres Blogs, ein frohes und gesundes Neues Jahr und nur

positive Erlebnisse für 2012!

Herzlich Willkommen beim Khon Kaen-Stammtisch

In der Hoffnung, daß Sie die Silvesterfeierlichkeiten unbeschadet überstanden haben, im Gegensatz zu den 241 Todesfällen und 2.382 Verletzten, welche es innerhalb von nur vier Tagen hier auf Thailands Straßen wieder gab, wünsche ich Ihnen mit meiner lieben Frau von ganzem Herzen ein frohes „Prosit Neujahr“ für 2012.

Zum Vergleich gab es an den sogenannten sieben gefährlichsten Tagen des vergangenen Jahres, an Songkran, dem thail. Neujahrsfest  358 Tote, 3.750 Verletzte bei 3.490Unfällen.

Nur zwei Provinzen – Chaiyaphum und Trat – haben keine Unfälle in den letzten vier Tagen zu verzeichnen.

Im ganzen Land sind an den Landstraßen und an den Highways Alkohol-Kontrollen eingerichtet, sonst wären es weitaus mehr Opfer. Überall auf Plakaten und im Fernsehen wird gewarnt, als Lenker eines Fahrzeuges keinen Alkohol zu trinken, umsonst!

Aufgrund dieses traurigen Anlasses möchte ich mich heute dem Thema Alkohol widmen.

Prosit Neujahr: Alkohol – des

Menschen

Freund und Dämon!

Alkohol zur Silversterparty

Alkohol zwischen Genuss, guter Stimmung, Exzess und Verblödung.

Alkohol als zentrale Droge, Segen und Fluch fast aller Kulturen.

In der Wandlung steht Alkohol im Zentrum des christlichen Mysteriums, mit Alkohol begehen nicht wenige Menschen Selbstmord – auf Raten oder auch sehr rasch.

Das Glas Wein versüßt die Liebe, aber Alkohol in der Schwangerschaft führt zu schweren Fehlentwicklungen des fötalen Gehirns. Wein zum gepflegten Essen als Höhepunkt der mediterranen Genusskultur kontrastiert mit dem Wochenendwegsaufen in skandinavischen Ländern, offenbar ein Kulturerbe aus grauer Vorzeit.

Koma Saufen, ein modernes Uebel.

Und europaweit gilt Komatrinken als schicke Modeerscheinung unter den Jungen.

Nicht zuletzt war Alkohol immer die oft final tödliche Musendroge der Kreativen, der Schriftsteller und Maler.

Zur hedonistischen Individualkultur passen unsere mehr oder weniger sozialen Trinksitten. Alkohol als Spaßmacher und Schmiermittel für Kommunikation und Exzess, wie manche Betriebsweihnachtsfeier gerade wieder zeigte.

Weihnachtsfeier in der Leo's Bar in Khon Kaen.

Wenn Sie mehr zumThema Alkohol wissen moechten, einfach auf das Bild klicken!

Nicht immer war Alkohol Spaßdroge, er gilt vielmehr auch als eines der ältesten spirituellen Schmiermittel der Menschheit. So glauben manche Paläoanthropologen, dass die Domestikation von Getreide primär nicht der Ernährung diente, sondern der Herstellung von Alkohol. Menschen leben also schon sehr lange mit Alkohol und passten sich unterschiedlich dran an. So kommt der Rausch Japanern billiger als den Europäern mit ihrer robusten Alkohol-Dehydrogenase. Der Spaßfaktor der Berauschung besteht nur in der Anflutphase. Der Abbau der Vergiftung dagegen soll weniger lustig sein, wie man hört.


Alkohol wirkt höchst angstlösend. Sein Einfluss auf das Serotonin- und Dopaminsystem verbessert Laune und Selbstbewusstsein, lässt Gegenwart und Zukunft im rosigen Licht erscheinen, beeinträchtigt aber alle Denkfunktionen, die verlässliches, sozial verantwortliches und zielgerichtetes Handeln ermöglichen. In der Katerphase jedoch dominieren Unsicherheit und Angst. Da muss man entweder durch – oder es wird eben weitergesoffen.

Alkohol wird oft unterschaetzt

Alkohol war immer schon ein Mittel zur Ausübung von Herrschaft. Soldaten, Schiffsbesatzungen, leibeigene Bauern, alle wurden durch die kurzen Rauschphasen bei Laune und durch die langen Katerphasen in Abhängigkeit gehalten. In einer von den Mechanismen der Wirtschaft beherrschten Gesellschaft verdienen Produzenten, Handel und Staat nicht schlecht, wenn die Bürger kaufen und saufen. Wutbürger in der Anflutphase, Bravbürger wenn nüchtern. Die Kollateralschäden sind aber enorm: ueber 8000 Deutsche sterben jährlich an Alkohol, er verursacht 218.000 Krankenstände, viele Unfälle, massenweise Berufsunfähigkeit.

Es gibt auch Frauen die saufen!

Kollateralschäden, die vom Sozialsystem getragen werden müssen. Immerhin sind mehr als fünf Prozent der Menschen in den D-A-CH-Laendern  alkoholkrank, 28 Prozent suchtgefährdet. Immer schon war Alkohol Freund und Dämon, den auch die strikteste Prohibition nicht unter Kontrolle zu bringen vermochte.

Es gilt eben, den Freund zu fördern,

den Dämon dagegen zu ächten.

My Bar, Khon Kaen

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