Medizin-Tourismus

Willkommen KK-St. Medizin

Liebe Freunde und motivierte Leser unseres Blogs vom Khon Kaen-Stammtisch, was uns beim KK-Stammtisch am Wichtigsten ist, das ist unsere Gesundheit. Da achten wir drauf, da sorgen wir uns auch drum, die pflegen wir. Die Allermeisten von uns sind ja jenseits, nicht von Gut und Böse, manche auch davon, sondern der 60.

Obwohl ja nach Udo Jürgens, das Leben erst mit 66 Jahren beginnt.

Überall in den Medien liest man vom „Medizin-Tourismus“, und diesem Thema möchte ich mich heute widmen.

Thaimassage

Von der berühmten Thai-Massage haben wir ja alle schon gehört, und die Meisten von uns haben sie auch schon mehr oder weniger genossen. Mehr oder weniger deshalb, weil es auch hierbei schwarze Schafe gibt, welche alles Andere wollen als massieren. Aber auch das kann ja entspannend sein, denke ich!

Nun zu unserem Hauptthema, bei dem ich heute mal mit den Bedenken laut Wikipedia beginne.

Kritik

Die Praxis des Medizintourismus wird von mehreren Seiten kritisiert. „Mit dem Boom des Medizintourismus in einem Land wie Thailand sind (…) eine ganze Reihe Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehört beispielsweise das Problem der umweltgerechten Entsorgung von Krankenhausabfällen oder der illegale Handel mit Organen. Während die medizinische Versorgung der thailändischen Bevölkerung sehr zu wünschen übrig lässt, werden mit knappen Steuermitteln Privatkliniken für die Reichen subventioniert.“

Des Weiteren werden regelmäßig verschiedene medizinische und ökonomische Kritikpunkte angeführt. Dazu zählen beispielsweise die bevorzugte Behandlung der internationalen Patienten während Inlandspatienten Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, die Verbreitung multiresistenter Keime durch Medizintouristen  oder Zahlungsausfälle in Kliniken  sowie eine intransparente Abrechnung aufgrund unzureichender gesetzlichen Regelungen.

Organhandel bzw. die bevorzugte Behandlung von Transplantationspatienten aus dem Ausland gelten nicht nur als Problem in Schwellenländern wie China oder Kolumbien, sondern treten regelmäßig auch in deutschen Kliniken auf.

Medizintourismus – Kosten

sparen mit Behandlungen im

Ausland

medizintourismus
Zum Zahnersatz nach Polen, zumAugenlasern in die Türkei und für die neue Hüfte nach Thailand – der Medizintourismus nimmt weltweit zu und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Was steckt hinter der Bezeichnung Medizintourismus?

Der Bedeutung des Medizintourismus läßt sich bereits aus dem mittlerweile etablierten Begriff ableiten:

Die Inanspruchnahme von ärztlichen Behandlungen und Operationen im Ausland. Als wichtigster Grund für diese Form des Tourismus gilt die Kostenersparnis im Vergleich zu Leistungen im eigenen Land.

Der Medizintourismus gibt zudem solchen Ländern Impulse, die – wie Thailand – Überkapazitäten im Gesundheitswesen haben. In manchen Fällen ist eine spezielle Behandlung im eigenen Land überhaupt nicht möglich, sondern nur in ausländischen Spezialkliniken.

Medi Tour m. Rhm

Die dabei am häufigsten durchgeführten Behandlungen reichen von ästhetisch-chirurgischen Eingriffen wie Brustvergrößerung und Fettabsaugen, Augenlaseroperationen und Zahnbehandlungen, über Bypass- und Herzoperationen, Organtransplantationen oder Operationen an Hüfte und Kniegelenk.

Je nach Reiseziel bietet sich mitunter die Möglichkeit, die Behandlung mit einem Erholungsurlaub zu kombinieren oder sich zumindest in einer schönen Umgebung von der Operation zu erholen. Denn was gibt es Angenehmeres, als sich in Thailand von einer Bypassoperation oder in Südafrika von einem schönheitschirurgischen Eingriff zu erholen?

medizintourismus02

Ein Trend mit Potenzial?

Der Begriff „Medizintourismus“ hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch mittlerweile etabliert.

Längst ist es nicht mehr außergewöhnlich, eine Operation oder Behandlung im Ausland durchführen zu lassen.

In 2012 ließen sich laut Statistischem Bundesamt knapp 59.000 Patienten aus Deutschland im Ausland stationär behandeln mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 7,4 Tagen.

Die tatsächliche Zahl ist kaum ermittelbar, liegt jedoch Experten zufolge nach vorsichtigen Schätzungen bei 70.000, nach realistischeren Analysen jedoch bei mehr als 100.000 ausländischen Patientenpro Jahr.

Dieser Trend nimmt stetig zu.

Damit ist Thailand für den Medizintourismus aus Sicht von Patienten aus aller Welt sehr attraktiv – dies gilt in erster Linie für Patienten aus dem arabischen und russischen Raum. Thailand überzeugt dabei besonders aufgrund des hohen medizinischen Niveaus und seiner exzellent ausgebildeten Ärzte.

medizintourismus_media

Welche Gründe gibt es für den

wachsenden Medizintourismus?

Im heutigen Zeitalter haben Patienten deutlich mehr Möglichkeiten, eigene Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. Dabei spielen die dafür anfallenden Kosten eine wesentliche Rolle. Die Einsetzung eines künstlichen Kniegelenks kostet in Thailand weniger als ein Viertel des Preises in Deutschland, bei Zahnbehandlungen mit Zahnersatz in Thailand können Medizintouristen bis zu 70 Prozent sparen. Ähnlich groß sind die Unterschiede bei anderen Behandlungen und Operationen.

Eingriffe in Großbritannien sind 20 bis 25 Prozent teurer als in Deutschland. In Singapur müssen Patienten rund die Hälfte mehr bezahlen, und auch in den USA kosten die Behandlungen deutlich mehr.

Es ist nicht nur die Kostenersparnis, die Patienten überzeugt, denn die eigene Gesundheit steht für viele Menschen an erster Stelle. Deutlich geringere Wartezeiten und qualifizierte Fachexperten sind weitere wesentliche Entscheidungsgründe für eine Behandlung im Ausland.

Das Internet ist dabei mittlerweile Recherchemedium Nr. 1. Es bietet Informationen und Vergleichsmöglichkeiten für zahlreiche Angebote und internationale Leistungen und wird so zu einer der wichtigsten Informationsquellen. Nicht nur im Bereich der Information bietet das Internet neue Möglichkeiten: Auch das Buchen von günstigen Flügen war noch nie so unkompliziert.

Hier noch ein Hinweis:

KhonKaen-Forum

Ich möchte euch darüber informieren, dass unser Stammtischfreund  FunIsAll zusammen mit Braeu (welcher vermutlich auch einigen bekannt ist) ein neues Forum mit Schwerpunkt Khon Kaen gegründet hat:

Aktuelle Informationen sind dort schneller zu lesen als hier beim Khon Kaen-Stammtisch Blog, da verschiedene Member sowie die beiden Admins staendig im Internet surfen und somit auf dem neuesten Stand sind und dies dann im Forum kundtun.
Wir wünschen FunIsAll und Braeu viel Erfolg und Glück!Im Namen des gesamten Teams vom Khon Kaen-Stammtisch Blog
Dr. Charly Biehl

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