Expat in Thailand oder in Malaysia – Ein Vergleich!

Herzlich Willkommen beim Blog vom Khon Kaen-Stammtisch!

Den Bericht über den Verlauf des Stammtisches:

„Unser Stammtisch im Advent!“  können Sie sehen, wenn Sie auf das Bild klicken!

Schön, daß Sie da sind !

Ich hoffe, Sie haben etwas Zeit mitgebracht. Obwohl – Zeit ist ja heute eines der kostbarsten Dinge geworden. Und so sehr wir auch dem Geld nachzulaufen versuchen, Zeit können wir alle – ohne Ausnahme – nicht mit Geld bezahlen. Zeit müssen wir uns nehmen. Auszeit für Sie – Zeit für sich selbst.

Haben Sie Zeit? Jetzt gleich? Fein, dann stöbern Sie ruhig ein bisschen. Ich habe auf dieser Seite ein paar wichtige Dinge zusammengetragen, welche für mich ebenso wie für Sie wichtig sind. Es geht darum, einmal über den Tellerrand zu schauen, und zu vergleichen, was wäre wenn wir nicht in Thailand beim Stammtisch zusammen wären sondern in Malaysia.

Sie haben jetzt keine Zeit? Na dann speichern Sie sich doch diese Seite in Ihren Favoriten und kommen Sie wieder. Ich würde mich freuen !

Ich wünsche Ihnen und auch mir eine wirklich schöne und weniger hektische Adventzeit als Vorbereitung auf das größte Fest des Jahres – das sonst  auch bei Ihnen und bei mir zu einem „Was-schenke-ich-wem“ -Tag wird. Und das wollen wir doch nicht, oder?

Unser Kosa-Stammtisch über Sommer.

Der folgende Beitrag wurde mir von einem Mitglied unseres Kosa-Stammtisches per E-Mail zugestellt.

Den Originalbeitrag können Sie unter folgendem Link einsehen: malaysiaprivat.de.

Für die nachträgliche Genehmigung zum Veröffentlichen hier in unserem Blog vom Kosa-Stammtisch, möchte ich mich recht herzlich bei Herrn Paul Martini bedanken!

Perdana Putra

Foto aus Wikitravel.  Zur Beschreibung auf das Bild klicken!

Auswandern wohin – Thailand oder Malaysia?

Viele Menschen träumen aus den unterschiedlichsten Gründen davon, Deutschland den Rücken zu kehren und sich in einem wärmeren Land niederzulassen. Aus diesen und anderen Gründen habe ich die Aufenthalts- bzw. Niederlassungsmöglichkeiten für die beiden Länder, Thailand und Malaysia, untersucht und in detaillierten Übersichten zusammengestellt. Beides sind tropische Länder mit in etwa gleichen klimatischen Verhältnissen, die touristisch stark besucht sind. Thailand verzeichnet 15 Millionen Besucher im Jahr und Malaysia mehr als 24 Millionen.

Obwohl Thailand keine staatlich geförderte Einwanderungspraxis betreibt, lebt eine große Anzahl von Ausländern dennoch ständig dort (sog. Expats), die in ihren Heimatländern die Phantasien befördern, man könne nach jenem Sehnsuchtsland auswandern. Doch Thailand ist lediglich an einer prächtig gedeihenden Tourismuswirtschaft interessiert und nicht an „Daueraufenthaltern“, die die thailändische Lebenskultur womöglich auch noch von innen negativ beeinflussen. Daher werden von offiziellen thailändischen Stellen auch keine Daten über die Anzahl der Ausländer veröffentlicht, die aufgrund verschiedener Visaarten dauerhaft im Land leben. Diese Praxis erstaunt allerdings, zumal die thailändische Immigrationsbürokratie einen erheblichen Kontroll- und Reglementierungsaufwand mit seinen im Land ansässigen Ausländern betreibt und praktisch auch über ein recht präzises Datenmaterial verfügt.

Nicht nur Thailand im Nebel, auch die Statistik

 Obwohl also ein offizieller Überblick über die in Thailand lebenden Expats schwer zu erhalten ist, verdanken wir den verdienstvollen Arbeiten von Bruce Bickerstaff, einem australischen Statistiker, der zeitweilig in Thailand lebt, ein paar aufschlussreiche Zahlen, die er in mühevollen Datenrecherchen zusammengetragen hat. So will er herausgefunden haben, dass etwa 28.500 ausländische Rentner und etwa 11.400 ausländische Ehemänner von Thaifrauen in Thailand dauerhaft ansässig sind (Gesamtzahlen Ende 2009).

Malaysia hingegen unterhält ein eigenständiges Einwanderungsprogramm und veröffentlicht seit Jahren eine detaillierte Statistik. Der zufolge schwanken die Zahlen zwischen 1500 und 2000 vergebenen Einwanderungsvisa pro Jahr. Seit Inkrafttreten des Programms wurden 16.000 Langzeitvisa an Ausländer vergeben. Das Programm lockt mit vielen außerordentlichen Vergünstigungen und Anreizen und wird von der malaysischen Tourismusbehörde weltweit beworben.

Da sich die beiden Länder mit ihrer jeweiligen Einreisepraxis grundlegend voneinander unterscheiden, stelle ich zwei detaillierte Darstellungen für jedes einzelne Land zur Verfügung, die über die folgenden Links erreichbar sind.

Einreisebestimmungen für Thailand!

Zur begrifflichen Klarstellung sei vorneweg folgendes gesagt:

Man kann zwar aus Deutschland auswandern, jedoch nicht nach

Thailand einwandern!

Koenigspalast in Bangkok

Thailand ist kein Einwanderungsland und unterhält auch keine großzügige

Einwanderungspraxis! Thailand erteilt nur zeitlich befristetete Tourist- und

Non-Immigrant-Visa, nach deren Ablauf man das Land verlassen muss.

Mit einem Non-Immigrant-Visum kann man sich in Thailand maximal ein Jahr

lang aufhalten. Anschließend muss es neu beantragt oder verlängert werden.

Doch da der Thaistaat häufig die Bedingungen ändert, sollten die Bestimmungen

aufmerksam verfolgt werden.

Neben den genannten Visaarten sieht das thailändische Immigrationsrecht auch

eine Daueraufenthaltsgenehmigung (sog. residence permit) vor, doch ist

diese nur mit sehr strengen Auflagen und zu abschreckend hohen Gebühren zu

erhalten (199.000 Baht – knapp 4.900 Euro!). Zudem ist die Aufnahmequote

auf 100 Antragsteller pro Jahr und Land begrenzt.

Hier einige weitere bürokratische Einschränkungen:

  • Anträge werden nur zu einem bestimmten Termin einmal im 
  • Jahr entgegen genommen. 
  • Alle Unterlagen sind in Thai vorzulegen. 
  • Der Antragsteller wird persönlich befragt und muss Fingerab-
  • drücke abgeben. 
  • Er muss durchgängig 3 Jahre lang im Besitz eines  Non-
  • Immigrant-Jahresvisums (kein Multiple-Entry-Visum!) gewesen
  •  sein. 
  • Die Ausstellung des blauen Aufenthaltsbuches kostet zusätzlich
  •  1000 Baht.
  • Bei einer Ausreise verfällt die Genehmigung, es sei denn, er hat
  •  vorher eine Wiedereinreisegenehmigung (re-entry) eingeholt
  •  (pro Genehmigung 1000 Baht).  (Vor der Ausreise muss eine 
  • Steuererklärung abgegeben werden.)
  • Jährlich muss er sich einmal bei der Wohnsitzbehörde melden 
  • (kostenpflichtig, 200 Baht). 
  • Alle fünf Jahre muss er sich auf der örtlichen Polizeistation 
  • melden. 
  • Eine Arbeitsaufnahme ohne Arbeitsgenehmigung ist untersagt.

Hier ein Überblick über die gewöhnlichen Einreisearten:

Die Einreise ohne Visum

Deutsche können bis zu 30 Tagen ohne ein Touristenvisum einreisen, voraus-

gesetzt sie reisen über einen Flughafen ein. Wer über Land einreist, erhält nur

einen Aufenthaltsstempel über 15 Tage.

Die Einreise mit einem Tourist-Visum

Das Tourist-Visum muss vor der Einreise auf einer ausländischen Thaivertretung

(Konsulat oder Botschaft) beantragt werden. Es kann für höchstens 3 Einreisen

ausgestellt werden. Pro Einreise darf man bis zu 60 Tagen im Land bleiben.

Danach muss man das Land verlassen, kann aber umgehend wieder einreisen.

Man erhält einen Aufenthaltsstempel über weitere 60 Tage. Diese Prozedur kann

ein weiteres Mal wiederholt werden. Auf diese Weise kann man sich mit 2 Aufent-

halts-Unterbrechungen bis zu 180 Tagen im Land aufhalten.

Das Tourist-Visum zur einmaligen Einreise kostet derzeit 30 Euro (jede weitere

Einreise je 30 Euro). Es kann im Land einmalig um 30 Tage verlängert werden

(Verlängerungsgebühr: 1900 Baht, 45 Euro).

Die Nachbarländer Thailands stellen Tourist Visa nur noch zur einmaligen Ein-

reise aus, einige wenige vergeben zwei Einreisen.

Hier aktuelle Infos über die Visavergabepraxis der Nachbarländer.

Die Einreise mit einem Non-Immigrant-Visum

Das Non-Immigrant-Visum wird für verschiedene Arten von Antragstellern erteilt

und ist durch einen Buchstabenanhang klassifiziert. So steht „B“ für Business,

„ED“ für Ausbildung (education), „M“ für Medien und „O“ für Andere (others).

Die Visa „B“, „ED“ und „M“ werden nur für gewisse Beschäftigungszwecke aus-

gegeben. Ich gebe hier nur einen Überblick über das „O“-Visum, da es den

meisten Antragstellern um einen beschäftigungslosen Aufenthalt geht.

Das Non-Immigrant-„O“-Visum kann nur von Rentnern oder von

solchen Ausländern beantragt werden, die mit einem thailändischen

Staatsbürger verheiratet sind. Das Visum kann für eine einmalige Einreise

oder für mehrere Einreisen beantragt werden. Pro Einreise darf man sich 90

Tage im Land aufhalten. Das Visum kann für mehrere Einreisen (Multiple Entry)

bis zu 365 Tagen gültig geschrieben werden. Innerhalb dieser Zeit kann man mit

diesem Visum so oft ein- und ausreisen wie man möchte. Man erhält jedoch bei

jeder Einreise einen Aufenthaltsstempel über 90 Tage. Wer kurz vor Ablauf des

Visums erneut einreist, erhält ebenfalls nochmals 90 Tage. Damit kann der

Gültigkeitszeitraum von 12 auf 15 Monaten geschickt ausgedehnt werden.

Das Visum zur einmaligen Einreise kostet derzeit 55 Euro und das „Multiple O“

130 Euro.

Reisepass mit Visum

Wer die Ausreisen umgehen möchte, kann im Land sein „Non-Immigrant-O-

Visum“ zu einem sogenannten „Jahresvisum“ umschreiben lassen. Hierzu muss

er allerdings verschiedene Bedingungen erfüllen. Er muss über 50 Jahre alt sein

und mit einem Non-Immigrant-Visum eingereist sein. Darüber hinaus muss jeder

Antragsteller mindestens 800.000 Baht auf einem thailändischen Bankkonto

nachweisen. Der Betrag von 800.000 Baht muss mindestens 3 Monate vor

Antragstellung auf einem thailändischen Bankkonto zur Verfügung gestanden

haben. Ersatzweise können auch monatliche Einkünfte in Höhe von 65.000 Baht

nachgewiesen werden. Manche Immigrationsbüros gestatten auch das Mischen

der beiden Erfordernisse. Wer mit einem thailändischen Staatsbürger verheiratet

ist, braucht nur 400.000 Baht nachzuweisen bzw. muß über ein gemeinsames

monatliches Einkommen von 40.000 Baht verfügen. Mit diesem Visum darf man

sich ein Jahr lang durchgehend in Thailand aufhalten. Lästige Ausreisen entfallen.

Doch aufgepasst: Falls Inhaber dieses Visum ins Ausland reisen möchten, so

müssen sie sich vor der Ausreise eine sog. Re-Entry-Bescheinigung besorgen.

Ohne ein Re-Entry verfällt das Jahresvisum und man erhält bei der Einreise

lediglich einen 30-Tage-Stempel (Airport) oder nur einen 15-Tage-Stempel

(Landeinreise).

Das Jahresvisum kostet im Land 1.900 Baht (45 Euro).

Das Re-Entry kostet für die einmalige Ausreise 1000 Baht, bei mehreren Aus-

reisen 3.800 Baht (90 Euro).

Zu beachten ist ferner, dass Inhaber des Jahresvisums alle 90 Tage auf ihrem

Immigrationsbüro eine Meldung abzugeben haben.

Da die Bedingungen, Vorschriften und Gebühren einem ständigen Wandel unter-

worfen sind, ist es empfehlenswert, sich sorgfältig über die Veränderungen zu

informieren.

Eine gute und sehr informative Übersicht über die meisten Visa-Arten gibt

folgende englische Webseite. Hier werden auch weitergehende Fragen über

„Leben und Arbeiten in Thailand“ behandelt.

Nochmal: Alle Visa-Arten sind zeitlich befristet. Eine Einwanderung nach

Thailand ist daher im strengen Sinne nicht möglich. Doch solange der Thaistaat

immer wieder neue Visa ausstellt, kann man durchaus viele Jahre in Thailand

leben.

Grundsätzlich: Jedes Visum stellt ein befristetes Aufenthaltszuge-

ständnis dar. Ein Recht auf Einreise ist daraus nicht abzuleiten.

Die letzte Entscheidung trifft der Einreisebeamte. Soweit es Thailand

betrifft, sind die Absichten des Thaistaates klar: Es geht um Kontrolle,

Begrenzung und Gängelung. Vor allem aber geht es um ungenierte

Gebührenschneiderei. Freizügigkeit ist möglich, muss aber erkauft werden (Re-Entry).

Lernen Sie das großzügige Einwanderungsprogramm der malaysischen

Regierung kennen!

Schnupperurlaub in Thailand

Für ein Leben in Thailand gilt es weitere Beschränkungen zu

beachten:

Arbeit

Jegliche Form der Arbeitsaufnahme ist unter beiden Visa-Arten verboten.

Die unerlaubte Arbeitsaufnahme ist mit Gefängnis, Geldstrafe und Abschiebung

bedroht. In dieser Hinsicht sollte man die thailändischen Verfolgungsbehörden

nicht unterschätzen. Gefängnisstrafen und Abschiebungen sind gängige Praxi.

Zusätzlich erhält man einen Eintrag als unerwünschte Person im Immigrations-

computer, was künftige Einreisen erschweren dürfte.

Wer arbeiten möchte, benötigt dafür eine Arbeitserlaubnis (work permit).

Diese kann nur die beschäftigende Firma beantragen, nicht der Antragsteller

selbst! Die Beantragung ist mit allerlei Auflagen verbunden. Der Antragsteller

muss u. a. Nachweise und Zeugnisse vorlegen und die beschäftigende Firma

muss für jeden Ausländer mindestens 4 Thais eingestellt haben. Zu beachten

ist ferner, dass es für an die 30 Berufe keinerlei Arbeitsgenehmigungen gibt,

da sie ausschließlich Thais vorbehalten sind. Dazu zählen viele Berufe aus der

Landwirtschaft, dem Hotelwesen, dem Einzelhandel und dem Handwerk.

Grundstückskauf

Ausländern ist der Kauf von Grund und Boden verboten. Zwar können sie Eigen-

tümer von Häusern sein, doch müssen sie die Grundstücke von einem Landbe-

sitzer bei einer maximalen Befristung von 30 Jahren hinzu mieten. Einzig

Condominium-Einheiten können sie auf ihren Namen kaufen, sofern der aus-

ländische Gesamtanteil aller Wohneinheiten eines Gebäudes 49% nicht über-

steigt.

Bankkonto

Ein Bankkonto kann heutzutage problemlos bei einer thailändischen Bank

eröffnet werden. Es wird aber in der Regel nur in Landeswährung geführt.

Fremdwährungskonten werden nur von wenigen Banken angeboten (z. B.

Ayutthaya Bank) und sind von den Konditionen her sehr unattraktiv.

Führerschein

Wer ein Auto oder ein Moped fahren möchte, benötigt entweder einen inter-

nationalen Führerschein oder einen Thaiführerschein. Bei Vorlage des inter-

nationalen Führerscheins wird ein Thaiführerschein ohne weitere Prüfungen

ausgestellt. Ansonsten hat man sich einer Prüfung zu unterziehen. Diese ist

allerdings nicht schwer und wird innerhalb eines Vormittags abgeleistet.

Zu beachten ist, dass der Thaiführerschein zunächst nur ein Jahr gültig ist.

Nach Ablauf wird er für weitere fünf Jahre ausgestellt.

Fahrzeuge

Wer ein Auto oder ein Moped auf seinen Namen zulassen möchte, muss Inhaber

eines Non-Immigrant-Visums sein. Außerdem benötigt er eine Wohnsitzbe-

scheinigung der Polizei bzw. der Immigrationsbehörde.

Dies soll nur ein kurzer Überblick sein. Für weitergehende Themen wie z. B.

Lebenshaltungskosten, Rente, Heirat, Bauen und Wohnen empfehle ich weitere

Recherchen, z. B. über folgende Webseite.

Offizielle Seite der Thai-Immigration (Visaarten, Voraussetzungen, Gebühren).

Malaysia – die bessere Alternative!

Malaysia Map

Wenn Sie mehr über Malysia wissen möchte, einfach auf die Karte klicken!

Als langjähriger Resident in Thailand habe ich beide Länder – Thailand und Malaysia –  gut kennen gelernt. Gestatten Sie mir daher ein paar vergleichende Gegenüberstellungen.

Einem aus Thailand kommenden Besucher fällt in Malaysia zuallererst das gepflegte Straßenbild auf. In Malaysia sind die Straßen durchwegs in einem hervorragenden Zustand. Zwar sind die privaten Autobahnen – wie der Nord-Süd-Highway – mautpflichtig, doch dafür entsprechen sie internationalem Standard. Sie sind auf voller Länge eingezäunt und haben einen breiten Standstreifen. Die Fahrbahndecke ist in einem überwiegend tadellosen Zustand, und die Fahrbahnmarkierungen sind ausgezeichnet. Es gibt keine Fahrbahn zerstörungen durch Schlaglöcher, Aufwölbungen oder breite Risse. Baustellen werden rechtzeitig angezeigt und sind in vorbildlicherweise abgesichert. In Abständen von 2 Kilometern stehen Pannenautomaten der Firma PLUSRONA entlang der Strecke. Der Dienst ist 24 Stunden lang besetzt. Die Rastanlagen sind sauber und sehr gepflegt und verfügen über Esslokale, Kioske, Toiletten, öffentliches Telefon und ausreichend Parkplätze.

In den Städten sind die öffentlichen Anlagen und Straßenränder in einem überaus gepflegten Zustand. Bürgersteige sind begehbar und nicht mit Abfalltonnen, Stromkabeln, Telefonhäuschen, Straßenschildern oder Blumenkübeln verstellt. Wilde Müllhalden und zuhauf herumfliegende Plastiktüten gehören nicht zum Stadtbild. Eingebrochene Gehwegsdecken, eingestürzte Kanaldeckel und ungesicherte, plötzlich auftretende Trottoirlöcher wird man nicht antreffen.

In Malaysia sind rundum abgedunkelte Fahrzeugscheiben in PKWs verboten. Taxen tragen auf den Türen folgenden Hinweis: „Dies ist ein Taxi mit Zähler. Handeln ist verboten. Verlangen Sie Ihre Quittung!“

Englisch wird landesweit und überall verstanden, was die Kommunikation mit den Landesbewohnern erheblich vereinfacht. Orientierungsfragen werden mit kundigen Auskünften beantwortet und nicht mit scheuem Gekicher.

Im Gegensatz zu Thailand tragen alle Mopedfahrer einen Helm (auch Beifahrer!), und niemand fährt mit einem auf den Schultern stehenden Knirps in den Gegenverkehr. Niemand läuft mit Schlafanzugshosen in ein Geschäft, um Knabberkram oder Whisky zu kaufen. Frauen tragen lange anmutige Gewänder, sind aber keineswegs tief verschleiert.

Ausländer sind keine „Farangs“. Sie werden zuvorkommend, respektvoll und vor allem gleichwertig behandelt! Niemand ruft ihnen „Hey you!“ hinterher.

Es gibt keine Abkassiermentalität! Der Ausländer wird als Mensch wahrgenommen und nicht als Zahlmaschine. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten dienen als Beispiel für eigenes Lernen.

Die Polizei überwacht die Gesetze! In Thailand hat die Polizei vorwiegend die Überwachung des eigenen Kontostandes im Blick.

Bier ist im Land nicht überall erhältlich und kostet auch etwa das Doppelte als in Thailand. Dafür kann man es zu jeglichen (!!!) Tages- und Nachtzeiten kaufen. In Thailand ist der Verkauf von Bier zwischen 14 und 17 Uhr und nach 24 Uhr verboten!

Eigene Immobilie in Thailand unmoeglich!

Ausländer können Immobilien auf den eigenen Namen kaufen. In Thailand ist der Grundstückserwerb für Ausländer verboten!

Ausländer können eine Firma auf ihren eigenen Namen gründen und ohne besondere Arbeitserlaubnis darin arbeiten. In Thailand kann eine Firma nur mit einer Mehrheitsbeteiligung von Thaigesellschaftern (mind. 51%) gegründet werden. Eine Arbeitsgenehmigung muss extra beantragt werden und ist mit etlichen Auflagen versehen, wie z. B. der Zwangsanstellung von 4 thailändischen Beschäftigten!

Kuala Lumpur ist eine moderne asiatische Großstadt. Das Nahverkehrsnetz ist gut ausgebaut. Es gibt fünf U-Bahnlinien und eine auf Betonstelzen stehende Monorailbahn. Die Schnellbahn KLIA-Express verbindet die Stadt mit dem Internationalen Airport. Der Busbahnhof Puduraya liegt mitten in der Stadt. Er wurde 2010 von Grund auf saniert und im April 2011 neu eröffnet. Von hier fahren Busse in alle Landesteile. Überlandbusfahrten sind sehr preiswert und überaus bequem. Eine Fahrt von Kuala Lumpur nach Penang in einem 24-Sitzer dauert 4 bis 5 Stunden und kostet weniger als 10 Euro.

Penang ist eine pulsierende Insel vor der Nordwestküste des Landes mit einem hohen chinesischen und indischen Bevölkerungsanteil. Noch immer prägen die Einflüsse aus der Kolonialzeit das Stadtbild, wie auch die vielen Tempel der verschiedenen Konfessionen. Doch wirtschaftlich ist die Insel längst in der Neuzeit angekommen. Unübersehbar ist das Wachstum der modernen Elektro- und Elektronikindustrien, die sich in den Freihandelszonen in Flughafennähe angesiedelt haben.

Malaysia unterhält ein zuwanderfreundliches Einwanderungsprogramm und heißt Ausländer willkommen. Thailand vergibt nur zeitlich befristete Aufenthaltsvisa und sieht eine Einwanderung nicht vor. Ein Tourist-Visum für 60 Tage kostet in Thailand 30 Euro. Ein Non-Imigrant-Visum erlaubt einen Aufenthalt von 90 Tagen und kostet 55 Euro.

In Malaysia ist für Deutsche bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen überhauptkein Visum erforderlich! Bei der Einreise wird ein sog. „Social Visit Pass“ in den Paß gestempelt. Er ist völlig kostenlos und berechtigt zu einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen! Nach Ablauf kann man nach einer kurzen Ausreise erneut einreisen. Man erhält wiederum einen kostenlosen Aufenthaltsstempel („Social Visit Pass“) über 90 Tage.

Wer sich in Malaysia für längere Zeit niederlassen möchte, kann an dem sehr großzügigen Einwanderungsprogramm der malaysischen Regierung teilnehmen. Das Programm läuft unter dem Namen „Malaysia My Second Home“ und erlaubt einen lebenslangen Aufenthalt. Dabei ist es mit außergewöhnlichen Vorzügen ausgestattet, wie freie Ein- und Ausreisenkeine AltersbeschränkungImmobilienkäufe auf den eigenen Nameneigene FirmengründungSteuerbefreiungen und sogar begrenzte Arbeitsaufnahmen. Das Visum kostet pro Jahr nur 110 malaysische Ringgit, also 26 Euro!

My Bar, Khon Kaen


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  1. Hallo Stammtisch,
    es freut mich zu sehen, daß euch meine Themen gefallen.
    Da ihr sie ziemlich unverändert aus meinen beiden Webseiten entnommen habt, möchte ich euch bitten, wenigstens mit einem Link auf die jeweilige Quelle zu verweisen,.
    Wäre das zuviel verlangt?

    Besten Gruß von Paul

    • Hallo Paul,
      sorry, aber ich bekam den Bericht von einem unserer Stammtischbrüder per E-Mail gesandt und konnte keine Quelle darin finden. Da mir der Artikel sehr gut gefallen hat, und wir hier in Thailand ständig neue Probleme und Schikanen bei der Immigration in Visumsangelegenheiten haben, wollte ich den Stammtischkameraden eine Alternative aufzeigen. Selbstverständlich mache ich gerne einen Link zu deiner Homepage. Habe den Link von Deiner Thailandseite zu meiner Linkliste hinzugefügt.
      Mit freundlichen Grüßen aus Khon Kaen, Thailand,
      Dr. Charly Biehl, Khon Kaen-Stammtisch.

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  7. Vorab, Alles in Allem gut recherchiert und sehr informativ. Danke!
    Zum Thema Fremdwährungskonten in Thailand:
    Ich konnte z.B. (2012) in Surin problemlos ein Euro-Konto bei der Bangkok Bank eröffnen.
    Allerdings ist es mir bisher nicht gelungen darüber auch per onlinbanking zu verfügen.
    Auch war dafür eine Gebühr von (glaube ich zu erinnern) 40 € zu berappen. Es eröffnet mir aber die Möglichkeit, wenn bisher auch nur über einen Besuch der Bankfiliale, zu „günstigen“ Wechselkursen Beträge auf mein „Thaikonto“ zu transferieren. Letzteres ist sicherlich nur für farangs interessant, die nicht unbedingt „aus dem Vollen schöpfen können“.

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