Der Khon Kaen-Stammtisch und Pädophile weltweit

Mein Spruch zur Woche:

„Ein Mensch von sechzig Jahren denkt besorgt: Wenn ich jetzt schon so vergeßlich werde, wie wird das erst in fünf oder zehn Jahren sein?

Das ist der Grund, weshalb man einem Sechzigjährigen einen höllischen Schrecken einjagen kann, wenn man ihn fassungslos fragt:

‚Weisst du das denn nicht mehr, hast du das schon wieder vergessen?!'“ 

Liebe Freunde unseres beliebten Blogs vom Khon Kaen-Stammtisch, heute beschäftige ich mich wieder einmal mit dem leidigen Thema hier in Thailand:

Pädophile bzw. Kinderschänder

In den D-A-CH-Ländern wird das im Fernsehen oder in der Presse in etwa so gezeigt, daß die Kinder in die Touristen-Hochburgen so beigekarrt werden wie auf dem Foto zu sehen.

Welch kranke Gehirne denken sich so etwas aus, nur um mehr  Zuschauer an die Bildschirme zu locken oder die Zeitungsauflagen zu erhöhen.

Pädophile bzw. Kinderschänder.

Wir haben ja bedingt durch Presse und Fernsehen diesen Makel mit zu tragen, ob wir wollen oder nicht. Ich habe ja über dieses Problem, mit dem schlechten Image, welches uns anhängt,  erst unlängst in meinem Beitrag darüber geschrieben.

Zu dem früheren Bericht, einfach auf das Bild klicken, danke!

Jetzt habe ich einen Artikel im Internet gelesen und bin ganz erstaunt!, daß es in Österreich auch Kinderpornographie gibt und auch noch die entsprechenden Anhänger dazu.

Ganz junge Bräute, noch Kinder,  im  arabischen Teil der Welt!

Die Presse und das Fernsehen wollen aber doch dem gemeinen Volk immer klar machen, daß es so etwas Schlimmes nur in Thailand gibt und geben kann, dort wo wir zu Hause sind.

Hier der Text des Artikels:

272 Pädophile in Österreich ausgeforscht!

Operation „Carole“: Den Behörden ist der bis dato größte Schlag gegen Kinderpornographie in Österreich gelungen.

Den typischen  Pädophilen gibt es nicht.

Die 272 Verdächtigen stammen aus allen Berufs- und Altersgruppen. Lehrer, Angestellte, Arbeiter und Pensionisten im Alter von 17 bis 70 Jahren sind darunter. Ein Beschuldigter hatte auf seinem PC  Hunderttausende kinderpornografische Bilder abgespeichert. „Er lebte sozial isoliert und verbrachte den Tag damit, die Bilder zu kategorisieren“, erzählte Ewald Ebner, Leiter des Büros für Allgemeine Kriminalität im Bundeskriminalamt. Die beschlagnahmten Speichermedien füllen ein ganzes Lager bis zur Decke auf.

„Carole“ lautete der Name der Operation, die von Luxemburg aus startete und an der sich Ermittlungsbehörden in 140 Staaten beteiligten. Am Mittwoch präsentierte das Innenministerium die Bilanz der Aktion in Österreich: ein Jahr lang wurde ermittelt, österreichweit 272 Kinderporno-Konsumenten ausgeforscht. In zwei Fällen sollen Männer   in ihrem Umfeld auch Kinder missbraucht haben. Es handle sich laut Ministerium um den „bis dato größten Schlag gegen Kinderpornografie in Österreich“.

Ebner ließ sich vorerst nur zögerlich eine grobe Schätzung über das Ausmaß des Phänomens entlocken. Rund ein Prozent der Bevölkerung (fast ausschließlich Männer) seien einer deutschen Studie zufolge „latent pädophil“. Ein Drittel davon neige dazu, dem Drang auch Taten folgen zu lassen.

Die Trends sind für die Ermittler unübersehbar: Die Anzahl an einschlägigen Websites geht zwar zurück, dafür sind sie aber besser getarnt. Überdies sind die Opfer immer jünger und die Taten  brutaler.  Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sprach gestern vom „Internet als Tummelplatz für Pädophile“.

„Einstieg“

Oft ist der „Konsum von Bildern“, sagte Ebner, nur „der Einstieg“. Die Kriminalisten fassen den Weg vom Konsumenten bis zum Sexualstraftäter in einer Pyramide zusammen. Dem Konsum folgt demnach die Verbreitung, oft in verschlüsselten Foren.

Die letzte Stufe ist die direkte Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke („Grooming“), die seit  Jahresbeginn unter Strafe steht, und die sich bis zum Missbrauch steigern kann.  Kriminalist Ebner: „Unsere Arbeit ist es, bereits die Konsumenten auszuforschen, ehe es zur Verbreitung und zum sexuellen Missbrauch kommt.“

Wie aber nicht anders zu erwarten, wird sofort eine Verbindung zu Thailand hergestellt, denn diese Pädophilen können ja nur aus Thailand kommen oder zumindest dort leben oder Urlaub machen.

In Thailand werden Kinderschänder auch von der thail. Polizei verhaftet, hier wird nicht auf andere, internationale Polizeieinheiten gewartet.

Es wird neuerdings knallhart durchgegriffen.

Übrigens, auf diesem Bild ist keines der Mädchen unter 18 Jahren. Wie man sich da täuschen kann!

Um dies auch zu dokumentieren erscheint daraus folgend ein neuer Artikel.

Österreich darf nun in Thailand

Kinderschänder jagen

10.07.2012 | 18:04 |   (DiePresse.com)

Das Innenministerium unterzeichnet einen Vertrag mit Thailand, der Österreichs Behörden einen Zugriff auf verdächtige Sextouristen ermöglicht.

 Das Innenministerium möchte den Kinder-Sextourismus nach Thailand stoppen. Ein nun in Bangkok unterzeichnetes Polizeiübereinkommen zwischen Österreich und Thailand ermöglicht den heimischen Behörden den ungehinderten Zugriff auf österreichische Kriminelle, die in dem asiatischen Land ihr Unwesen treiben. Das berichten „Kronen Zeitung“ und „Kurier“ in ihren Mittwochsausgaben.

 Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) setzt dabei auf das in den Staaten des früheren Ostblocks bewährte System der Verbindungsoffiziere. An der Botschaft in Bangkok arbeitet bereits ein Beamter des Bundeskriminalamtes. Der fahndet mit Hilfe der thailändischen Behörden nach den Kriminellen. Wird der verdächtige Sex-Tourist nicht in Thailand abgeurteilt, kommt er in Zukunft in die Obhut des Bundeskriminalamtes samt Anklage in Österreich.

Dies gilt auch im Besonderen für unsere Kinder hier in Thailand.

Lesen sie dazu auch meinen Kommentar im Anhang an diesen Bericht.

Und nun zu unserem Stammtisch vom letzten

Freitag, den 06. Juli 2012.

Vorab noch ein Wort von mir.

Es gibt Tage, da schreie ich mich innerlich an wie einen störrischen Esel, doch endlich mit “was Richtigem” zu beginnen. Endlich damit aufzuhören, noch eben mal hierhin und dahin zu surfen, dort etwas zu kommentieren, da etwas weiter zu melden, zu verlinken, heraus zu posaunen, zu “plussen”, zu teilen, zu… ja, auch zu lesen, das kommt tatsächlich auch noch vor!

Als Freischaffender Kuenstler ohne echten Wachstumszwang bin ich in der glücklichen Lage, dass mir meine verschiedenen Arbeiten Freude machen – zumindest gibt es nur HÖCHST SELTEN etwas, das mich tatsächlich anödet. Und wenn doch mal, dann ist das meist in kürzester Zeit abgewickelt.

Seltsamerweise neige ich trotzdem zum Verschieben (besser: “prokrastinieren”, das macht mehr her!) und herum trödeln, auch wenn ich ausschließlich Dinge zu erledigen habe, die ich frei wählen konnte, ja sogar Arbeiten, die ich ziemlich toll finde.

Wie jetzt gerade  den “Kosa-Stammtisch-Blog”. Der Freitag ist nicht mehr weit, auch inhaltlich ist die Sache jetzt überschaubar und das Ende in Sicht. Noch ca. 1 bis 2 Stunden mit ein paar Fotos – warum zum Teufel mach’ ich das nicht in drei Tagen mal eben fertig? Anstatt immer wieder Verzettelungs- und Trödel-Pausen einzulegen, bis es dann am Ende evtl. doch ein bisschen stressig wird?

Keine Ahnung!

Es scheint ein irrationales Geschehen zu sein, das nicht wirklich erklärbar ist. Also lasse ich es halt laufen und sag’ dem inneren Sklaventreiber: was willst du?

Bisher hat ja noch immer alles termingerecht geklappt! 

Archivbild

Unser Kosa-Stammtisch war am letzten Freitag sehr schwach besucht, es dürften mehr sein beim nächsten Mal.

Obwohl wir doch jetzt wieder unsere Schilfgrasabdeckungen haben, lockte es nicht allzu viele von der Herz-Allerliebsten weg. Es hängt natürlich auch damit zusammen, daß unsere Zugvögel, wie jedes Jahr um diese Zeit, wieder in die alte Heimat fliegen.

Ich selbst werde ihnen Anfang August folgen.

Hinzu kam noch ein techn. Problem eines unserer Stammtisch-Freunde, und da wir keinen im Stich lassen, ist die Hälfte der Anwesenden mit ihm mitgefahren um diesem Problem zu Leibe zu rücken.

Teils bewaffnet mit Werkzeugen, wie Bolzenschneider, Metallsäge, Flex u. v. m..

Mit dem nötigen Schluessel wäre es einfacher gewesen, bzw. das Problem wäre gar nicht erst aufgetreten.

Aber dafür sind wir ja in Thailand. Nachdem Motto: Unverhofft kommt oft!

Es ist wie früher zu Hause, nur Alles ein wenig anders!

Das Ganze Spektakel hatte der guten  Stimmung nicht so besonders auf die Beine geholfen. So war es nicht verwunderlich, dass nach 13 Uhr unsere Plätze im Kosa Beer-Garden verwaist waren.

Es war dies das erste Mal, seit ich an unserem sonst so überaus beliebten Kosa-Stammtisch teilnehme, daß der Stammtisch vor 14 Uhr endete.

Gegen 14 Uhr bekam ich dann die erfreuliche Nachricht, daß das Problem behoben war.

Erleichtert nahm ich dies in der Enjoy Bar, beim Stammtisch nach dem Stammtisch, zur Kenntnis. Erleichtert deshalb, da mir ja Probleme von meinen Stammtischfreunden ganz besonders am Herzen liegen.

So konnte ich mich dann entspannt den Genüssen, Erdnüsse gab es übrigens auch, in der Enjoy Bar hingeben.

Aber auch diese Woche gibt es wieder einen Freitag, dazu noch am 13.,  zu dem wir uns dann gemeinsam beim Kosa-Stammtish im Kosa Beer-Garden ab 11 Uhr einfinden.

Vielen Dank fuer euren Besuch bei dem stets beliebter werdenden Blog vom Khon Kaen-Stammtisch. Besucht uns naechste Woche wieder, wenn es heisst: Herzlich Willkommen beim Khon Kaen-Stammtisch-Blog.

Eine Antwort »

  1. Der erfolgreiche Schlag gegen einen Kinderpornoring mit 272 enttarnten Pädophilen war erst der Anfang. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner möchte nun auch den Kinder-Sextourismus nach Thailand abdrehen. Ein neues Polizeiübereinkommen ermöglicht den heimischen Behörden den ungehinderten Zugriff auf österreichische Kriminelle, die in Thailand ihr Unwesen treiben.
    Das Problem schien bisher unlösbar: Pädophile aus der ganzen Welt, auch aus Österreich, lassen sich im thailändischen Urlaubsort Pattaya von ortsansässigen Kriminellen Kinder vermitteln. Obwohl der Tatort im Ausland ist, könnten diese Täter auch durch österreichische Gerichte abgeurteilt werden. Doch die schaffen es meistens, sich bei der thailändischen Polizei und den Gerichten freizukaufen. Die österreichischen Gerichte stehen dann oft ohne Beweismittel da.
    Das wird es in Zukunft nicht mehr geben. Mikl-Leitner setzt dabei auf das in den früheren Oststaaten bewährte System der Verbindungsoffiziere. An der Botschaft in Bangkok arbeitet bereits ein Beamter des Bundeskriminalamtes. Der fahndet mithilfe der thailändischen Behörden nach den Kriminellen. Er stellt Beweismittel sicher.
    Wird der verdächtige Sex-Tourist nicht in Thailand abgeurteilt, kommt er in Zukunft in die Obhut des Bundeskriminalamtes samt Anklage in Österreich.
    Grundlage für diese Art der Fahndung ist ein Polizeiübereinkommen, das die Innenministerin Montag in Bangkok mit dem thailändischen Vizepremier und Innenminister Yongyuth Wichaidit und dem Polizeichef Preophan Dhamapong unterfertigt hat.
    Mikl-Leitner freut sich: „Bei Kindesmissbrauch gibt es Null-Toleranz. Jetzt erreicht unser langer Arm des Gesetzes die Täter auch im weit entfernten Thailand.“

    Optimismus
    Ist das nicht zu viel Optimismus in einem Land, wo die Korruption eine große Rolle spielt? Botschafter Johannes Peterlik erwartet, dass das Abkommen umgesetzt wird: „Die thailändischen Verantwortlichen leiden darunter, dass dieser Verbrechenszweig nicht nur den Tourismus sondern das Image und die gesamte Wirtschaft überlagert. Sie nehmen das Thema sehr ernst.“
    Ein Indiz dafür ist auch das große diplomatische Prozedere und das Interesse der Thai-Medien rund um die Unterzeichnung.
    Es gibt bereits einen erfolgreichen Testlauf. Der in Wien lebende Kärntner Walter H., hatte sich nach seiner Verhaftung wegen Kindesmissbrauchs in Pattaya im Jahr 2009 freikaufen können. Der Verbindungsbeamte stellte danach mithilfe der Thai-Polizei noch Beweismittel sicher. Jetzt wird dem Mann zu Hause der Prozess gemacht.
    Das neue Fahndungsnetz wurde nicht nur gegen Kinderschänder errichtet. Der Verbindungsbeamte konnte bereits auch zwei Bankräuber und einen Internetbetrüger „heimbringen“. General Franz Lang, Chef des Bundeskriminalamtes: „Jetzt kriegen wir sie alle und können nun auch Thailand als sicheren Hafen für Straftäter dichtmachen.“ So wie es bereits in den meisten südamerikanischen Staaten und in großen Teilen Ost¬europas gelungen ist.

    Hilfe nach dem Raub der Kindheit
    Narison Noja, Gründer eines Kinderschutzzentrums in Pattaya, hatte nur einen Wunsch an die hochrangige Besucherin aus Österreich: „Frau Minister, helfen sie uns, die thailändischen Behörden gegen den Kindesmissbrauch zu sensibilisieren.“
    In kleinen Bungalows hat Narison Noja etwa 60 missbrauchte Kinder untergebracht. Geld für das Zentrum kommt unter anderem von der österreichischen Botschaft und österreichischen Firmen.
    Diese Kinder haben ihre Eltern durch tragische Umstände verloren oder wurden einfach verkauft. Sie lebten auf den Straßen von Pattaya, wo einheimische Kriminelle Jagd auf Kinder machen. Kriminelle, die ihre „Beute“ schließlich an Ausländer verkaufen oder vermieten. An Männer aus aller Welt im Alter zwischen 30 und 80 Jahren, die ihre Hotelzimmer oder Wohnungen mit Kinderspielzeug als Lockmittel füllen.
    Narison Noja zeigte Bilder von Kindern, die schwerst misshandelt und verletzt wurden. Einige als hilflose Opfer von Pädophilen. Andere, weil sie in dem Zustand beim Betteln mehr Mitleid erregen.
    Selbst der hartgesottene Kripo-Chef Franz Lang zeigte sichtbare Emotionen beim Vortrag. Johanna Mikl-Leitner erschüttert: „Das sind Kinder, denen Erwachsene die Kindheit genommen haben.“

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