Unser Khon Kaen-Stammtisch und offene Rechnungen!

Liebe Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch, zu dem heutigen Beitrag wurde ich inspiriert durch den fast einwoechigen Klinikaufenthalt eines unserer Stammtischbrueder, der sich Dengue-Fieber eingefangen hatte.

Das Titel-Thema „offene Rechnungen“ hat natuerlich mit ihm persoenlich ueberhaupt nichts zu tun, denn unser Stammtischbruder ist Schweizer, und von daher schon grundehrlich, gell Michel!

Wie wir doch beim Khon Kaen-Stammtisch alle wissen, haben doch, laut den Behauptungen der Barmaedchen,  die Schweizer Geld ohne Ende!

Mir sind nur verschiedene Berichte aufgefallen, dass Farangs in Thailand nicht versichert sind, und glauben die jeweilige Botschaft regelt das dann fuer sie.

Wie weiter unten beschrieben, sind auch schon welche durch die Hintertuer abgehauen und lassen das entsprechende Krankenhaus auf den Kosten sitzen.

Das ist natuerlich nicht „die feine englische Art“, oder doch?

Vorab einmal Allgemeines zum Thema „Krank

werden im Paradies“, und Versichert sein in

Thailand.

Das Gesundheitswesen

in Thailand unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von dem in westlichen Ländern. Generell ist die Gesundheit der Menschen in Thailand viel mehr eine Privatangelegenheit als beispielsweise in Europa, wo der Staat mehr oder weniger die Verantwortung für den Einzelnen übernommen hat. 

Ein Grund dafür, daß in Thailand das staatliche Gesundheitswesen bei weitem nicht so ausgeprägt ist, liegt auch darin, wie die Menschen in Thailand zusammen leben. Auch in Thailand ist sich jeder einzelne bewusst, daß es jederzeit möglich sein könnte, schwer zu erkranken und man der Hilfe und Pflege anderer bedarf. Um darauf vorbereitet zu sein, ist es notwendig, auf den solidarischen Rückhalt der Gesellschaft vertrauen zu können. In Thailand geschieht dies jedoch nicht in Form von anonymen staatlichen Organisationen, sondern jeder einzelne findet diesen Rückhalt in der Familie, man könnte auch eher sagen in der Groß-Familie. In thailändischen herrscht ein viel größeres Zusammengehörigkeitsgefühl als in westlichen Ländern, einfach, weil sich die Solidarität innerhalb der Groß-Familie als Überlebensstrategie für den einzelnen überaus bewährt hat.

Auch heute noch geht man in Thailand davon aus, daß jeder einzelne Mitglied einer Groß-Familie ist, und dies das soziale Netz darstellt, das den einzelnen bei schwerer Krankheit oder im Alter auffängt. Weil sich die Familie so sehr um ihre erkrankten Mitglieder kümmern, kommt es ausländischen Besuchern daher oft so vor, als ob thailändische Gesundheitseinrichtungen sich weniger um ihre Patienten kümmern würden.

Ärztliche Leistungen für Ausländer

Die Kosten für ärztliche Behandlungen in Thailand müssen normalerweise vorgelegt werden und nach der Rückkehr in Deutschland mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Beim stationären Aufenthalt langt oft auch die Übernahmeerklärung der betreffenden Krankenkasse, soweit diese vom Krankenhaus akzeptiert wird. Dies funktioniert normalerweise nur bei Auslandskrankenversicherungen und privaten Krankenversicherungen. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für ärztliche Behandlungen in Thailand nicht. Damit die Kosten ohne Einwand zurückerstattet werden, müssen die ärztlichen Leistungen auf der Rechnung gut dokumentiert sein. Auf  Grund von vielen Versuchen, Versicherungen zu betrügen, werden eingereichte Arztrechnungen genauestens überprüft. Auch die Versicherungen wissen, daß es in Thailand Recht einfach ist, Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen zu erhalten. Inzwischen kursieren in der Versicherungswirtschaft Listen mit den Ärzten, die in der Vergangenheit durch fingierte oder überhöhte Rechnungen aufgefallen sind.

Um für den Notfall vorzusorgen, sollte jeder Thailand-Urlauber eine Auslandskrankenversicherung abschließen. 

In den großen Urlaubszentren ist die ärztliche Versorgung, auch mit deutschsprachigen Ärzten, gesichert. Die Krankenhäuser bieten in diesen Zentren einen hohen mit europäischen Maßstäben vergleichbaren Standard. Auch auf dem Land befinden sich kleine Privatkliniken oder Erste-Hilfe-Stationen. Eine Auslandskrankenversicherung ist ratsam, denn Krankenhausrechnungen könnten ansonsten schnell die Urlaubskasse sprengen.

Landesweit stehen Thais und Ausländern vom Staat finanzierte Erste-Hilfe-Stationen und Krankenhäuser offen.

Jedes private Krankenhaus kann seine Rechnung nach Gutdünken schreiben. Niemand ist ja verpflichtet oder gezwungen, dieses Hospital aufzusuchen. Es gibt immer ein preiswerteres.

Nun zum eigentlichen Thema „Offene Rechnung!

In der Vergangenheit ist es des Oefteren Vorgekommen, dass Auslaender dem Krankenhaus entflaeucht sind, ohne die noch offene Rechnungen zu bezahlen.

Phukets-Krankenhaeuser haben daraufhin  jetzt nach Thaiart auf diese Unsitte reagiert.

Thailand Phuket – Krankenhaeuser

verrechnen verschiedene Preise an

Falangs und Thais

Phuket Thailand : Ein Beamter verteidigte die  Verrechnung an Ausländern zu stark überhöhten  Preisen für die Behandlung im Vergleich mit denjenigen, die für thailändische Staatsbürger verrechnet werden.

Die Phuket Gazette sprach Phuket Provincial Administrative Organization (PPAO) Vice President Chawalit Na Nakorn, der auch auf der Provincial Hospital Board of Directors, über die große Differenz  zwischen den Preisen für thailändische und ausländische Patienten. “Unser Krankenhaus soll eine effiziente Gesundheitsversorgung für Menschen erbringen und versucht, jeden zu decken. Deshalb haben wir verschiedene Arten von Patienten Zahlungsverfahren, wie soziale Sicherheit Patienten, die 30-Baht-Krankenversicherung Patienten, Patienten, die Beamte, Self-Payment-Patienten und Patienten mit privater Krankenversicherung sind “, erläuterte Chawalit.

krankenhaus phuket

“Jedes Krankenhaus, auch diejenigen, die von der Regierung im Besitz stehen und betrieben werden von dem  Ministry of Public Health, haben verschiedene medizinische Behandlung Preise zwischen thailändischen und ausländischen Patienten. Unsere Preise für ausländische Patienten sind zum Teil auf den Bereich der Preise durch das Ministerium für Gesundheit festgelegt worden.

“Doch unser Krankenhaus Verwaltungsausschuss hat nach der  Prüfung der Frage, beschlossen, die Preise für Ausländer einzustellen”, sagte er. Die “Entscheidung” beinhaltet die gesamte Thonburi Krankenhaus-Management-Gruppe, die das medizinische Personal und Dienstleistungen anbietet.

“Ausländer“, die unsere Dienste nutzen, koennen nicht zu den selben Konditionen behandelt werden, denn wir haben nicht die Mittel, um die notwendige Behandlung zu den gleichen Preisen, die wir Thais bieten können. Die meisten Thais sind entweder durch die 30-Baht nationalen Krankenkasse oder durch die obligatorische Sozialversicherung gedeckt, die für alle Personen gilt oder sie sind Staatsangestellte.

Alle Ausländer, die bereits eine Sozialversicherungsnummer besitzen, die verpflichtend für Ausländer in dem Königreich ist, geniessen die  gleichen günstigen Preise wie  Thais.

Nun das leidige Krankenhausroblem.

Ich empfehle jedem Falang ins Krankenhaus Thalang zu gehen. Die dort verrechneten Preise betragen zwischen 5% und 25% von Patong oder Phuket Town. Geradezu unverschämt finde ich aber,  daß Thais die ihren Wohnsitz nicht in der Provinz Phukt haben ebenfalls empfindlich zur Kasse gebeten werden – die Krankenhäuser verlangen von einfachen Bargirls und Hotelangestellten in Patong einfach zumindest 500 Baht obwohl sie nur 30 Baht verrechnen dürften.

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