Das schlechte Image der Thailand-Urlauber u. Expats.

Willkommen

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Liebe Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch-Blog, ich freue mich, daß ihr trotz der vielen Angebote im WWW, dennoch die Zeit aufbringt, um mit mir durch die Höhen und Tiefen in unserem selbstgewählten Paradies zu wandeln.

Wenn es auch für die Freunde von unserem immer beliebter werdenden Khon Kaen-Stammtisch real ist, so sind es für die geschätzten Leser  des Blogs halt nur virituelle Erlebnisse.

Übrigens heißt es ja offiziell „das Blog“, aber laut Duden kann man auch „der Blog“ schreiben. Dies nur für eventuelle Krümelpicker.

Hier noch ein besonderer Hinweis in eigener Sache:

In der Vergangenheit hatte ich ja den Bericht über den wöchentlich stattfindenden Kosa-Stammtisch bei „KK-Stammtisch.blog.de“ geschrieben.

Da aber etliche Stammtischfreunde die Seite nicht aufmachen können, da alles, was unter  „Blog.de“  läuft, von dem Internetanbieter 3BB in Khon Kaen gesperrt wird oder ist, schreibe ich in Zukunft hier wöchentlich in diesem Blog über den Ablauf unseres informativen und unterhaltsamen Kosa-Stammtisches .

Königspalast in Bangkok. Ganz links mit roter Mütze unser Dr. Charly.

Nun zu unserem Thema der Woche:

Thailands einsame Inseln – Zu Gast im Paradies

Jedes Jahr besuchen Millionen von Touristen Thailand, das sowohl erstklassige Strände und türkisfarbenes Wasser als auch eine reiche Kultur, moderne Einkaufszentren, schicke Boutiquen und farbenfrohe Märkte mit vielen Schnäppchen zu bieten hat.

Thailand hat das Verwöhnen zu einer Kunstform erhoben. Die zahlreichen Wellness-Zentren des Landes bieten traditionelle Behandlungen für alle Budgets an, sei es in 5-Sterne-Luxushotelanlagen oder in einer Hütte am Strand. Wer sich dagegen lieber ins aufregende Großstadtgetümmel stürzen möchte, ist in Bangkok genau richtig.

Am frühen Morgen verlassen die safrangelb gekleideten buddhistischen Mönche den Schutz ihrer Wats (Tempel), um Almosen von den Einheimischen entgegen zu nehmen. Dieses Bild wiederholt sich Tag für Tag überall im Land, sowohl in kleinen, staubigen Dörfern als auch auf geschäftigen Großstadtstraßen. Der Buddhismus ist untrennbar mit der thailändischen Kultur verbunden, aber auch die Monarchie erfreut sich breiter Unterstützung.

Dies ist jetzt die Werbebotschaft eines Reiseunternehmens, ein sogenanntes positives Image über Thailand, unser selbst erwähltes Rentner-Paradies.

Was mich, und uns alle beim Kosa-Stammtisch, aber ganz gewaltig ärgert, sind dies Negativ-Schlagzeilen über Thailand, welche Gebetsmühlenartig durch den deutschen Blätterwald rieseln bzw.  im Fernsehen flimmern.

Da reichen sich die Sender RTL2 mit SAT1 gegenseitig die Hand mit ihren Soap-Shows in denen sie gehörnte Volltrottel darstellen, welche in Thailand und sonstwo im Ausland ihr Glück suchen.

Dann liest man dann unter anderem solchen Stuss:

Eine Typologie des deutschen Weltreisenden!

Wird Schweden von Sportsfreunden besucht und China von weltoffenen Reichen? Und wohin reisen Rentner gern? Die Unternehmensberatung Progenium hat das in einer repräsentativen Umfrage für uns geklärt.

Thailand müsste eigentlich weg von seinem Image als Ziel für mittelklassige Sextouristen.

Nur: Der typische Thailand-Urlauber gilt nun mal als lüsterner Single, der so unattraktiv ist, dass er es seit jeher gewohnt ist, bei Annäherungsversuchen einen Korb zu bekommen. Das begann schon in der Tanzstunde, in der er ungeschickt der Partnerin auf die Zehen trat.

Denn der Thailand-Urlauber gilt auch noch als unsportlich. Da bleibt für diese Übriggebliebenen nur die Hoffnung auf ein pauschal gebuchtes Techtelmechtel unter tropischer Sonne. 74 Prozent sind demnach scharf auf ein Sex-Abenteuer, entweder als Single (46 Prozent) oder Rentner (26 Prozent). Die Kombination alternder Single ist besonders ungünstig. Falls es selbst in Thailand nicht klappt, sind sie so frustriert, dass sie bei der Abreise auch noch ihren Müll liegen lassen.

Hier ein Bericht ueber Villa Germania in Pattaya welche gerade bei RTL2  laeuft:

«Villa Germania» Deutsche Rentner in Thailand hemmungslos

14 Bier am Tag und junge Thailänderinnen im Arm: Wie deutsche Rentner in Fernost das Leben genießen, zeigt die RTL2-Doku-Soap Villa Germania. So manch gealterter Herr verliert alle Hemmungen und bandelt unverhohlen gleich mit mehreren Thai-Mädchen an – während die Ehefrau im kalten Deutschland wartet.

«Villa Germania» Das ekelhafte Treiben der geilen Thailand-Rentner

Hier ein Auszug über die neue Soap bei SAT1

Auch den gutmütigen Andreas zieht es in bayerischer Landestracht auf freudige Brautschau. Für ihn geht es nach Thailand, dort will er unter anderem seine Internetbekanntschaft Lek treffen.

Potent um die Welt

Jetzt kommt es ganz hart für die liebestollen Männer, die Auf Brautschau im Ausland sind. Besonders für den stattlichen Bayern Andreas. Denn dessen Englischkenntnisse sind so unzureichend, dass er mit einem Ladyboy anbandelt.

Einen Sprachkurs für Thailändisch oder Englisch hielt er für überflüssig, dafür musste aber unbedingt ein Unterhöschen im Leoparden-Look mit. Als Geschenke hat er selbst gebastelte Kastanienfiguren im Gepäck. Wer sich darüber noch wundert, sei an das Motto des bereits erwähnten Sascha erinnert: Ausländische Frauen seien eben total anspruchslos. Besonders so gefühlvollen Männern gegenüber.

Irgendwie hat es für diese Singles den Anschein, dass die Welt außerhalb Deutschlands ein großes Bordell ist, das nur auf ihren Besuch wartet.

Frei nach dem Motto: Ganz Thailand ist ein großer Puff.

Am besten würde es den Aufreißern wohl passen, wenn sie sich – ganz klassisch deutsch – eine Dame aus dem Katalog aussuchen dürften. Nach ihren Vorstellungen natürlich. Die wären dann wahrscheinlich: billig, ruhig, sexy, grundlegende Haushaltskenntnissen und natürlich extrem preiswert in der Anschaffung und im Verbrauch.

Nun zu unserem Kosa-Stammtisch.

Archivbild

Unser Stammtisch war dieses Mal durchwachsen besucht, obwohl unser IT-Berater wieder mal als Gast erschienen war, dafür ließ die Mittagsschicht auf sich warten.

Es waren natürlich auch Gäste erschienen welche nur sporadisch zum Stammtisch kommen, aber dennoch genau so gerne gesehen und begrüßt werden wie die Stammgäste selbst. Da gibt es bei uns keinen Unterschied, wir sind ja keine Dorfkneipe, bei der jedem Gast hinterher spioniert wird, wenn er mal nicht kommt.

Das leidige Thema war mal wieder der schlechte Wechselkurs Euro zum Thaibaht, womit die Schweizer Freunde ja keine Probleme haben.

Natürlich sind wir auch etwas verwöhnt von dem einmaligen Höhenflug vor drei Jahren, wo es für den Euro noch bis zu 52 Baht gab. Aber das ist halt Schnee von Gestern, obwohl wir ja mit natürlichem Schnee in Khon Kaen keine großen Probleme haben, sofern es sich nicht um Dopingware handelt, mit der wir aber rein garnichts am Hut haben.

Ein weiteres Thema war auch wieder das neue Auto meiner lieben, jungen Frau. Vor allem ging es darum, ob die neue Familienkutsche schon nach der ersten Woche Blessuren hat, sei es durch die Fahrpraxis meiner liebe Frau oder durch mich.

Das Hauptthema am letzten Freitag, den 22.

Juni im Thaijahr 2555, war natuerlich

Fussball.

Ganz besonders im Fokus stand das bevorstehende Spiel gegen Griechenland in Polen. (Welches übrigens 4:2 für Deutschland endete!)

Obwohl ich selbst kein Fußbalfreak bin, wird man doch immer wieder mitgezogen in das allgemein vorherrschende Fußballfieber.

Selbst meine liebe, junge Frau ist vom Fussßllfieber angesteckt und faeät ganz stolz mit ihrem neuen „Honda Brio“ geflaggt mit der deutschen Fahne durch thail. Dörfer.

So war es nicht verwunderlich, daß die drei Junggebliebenen vom Kosa-Stammtisch bei ihrem abendlichen Kneipenbummel oder wie es in Khon Kaen heißt, bei ihrem Bummel durch die nächtlichen Beer-Bars, im Outfit des Deutschen Fußballbundes waren.

Wenn sie mehr über das Fußballfieber wissen möchten, einfach auf das Bild klicken, danke!

Die Mütze mit dem T-Shirt war übrigens ein Werbegeschenk von der Wirtin meiner Stammkneipe in Deutschland, gestiftet von der Bitburger Brauerei.

Nachtrag: Leider haben wir gegen Italien 2:1 verloren, schade!

Aber nach dem alten Spruch von Pattaya Peter: Es gibt Schlimmeres!

»

  1. Mein lieber Charly, lass das mit dem Fußball! Gegen Polen haben wir nämlich nie gespielt, das waren die ach so armen Nachfahren der alten Griechen, die gegen unsere Jungs dann doch keinen olympischen Beistand erhalten haben!

    • Also ich lese in Charlys Bibel, wie er da schreibt gegen Griechenland in Polen und nicht gegen Polen in Griechenland und wenn Charly das schreibt, dann ist das auch so.

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