Essen u. trinken in Khon Kaen

Liebe Freunde und Besucher unseres immer wieder aufs neue überraschenden Blogs vom Khon Kaen-Stammtisch, nachdem wir letzte Woche den Zoo besucht haben, und Khon Kaen mit seiner sauberen City, dank unserer Mithilfe bei den Cleaning-Days, möchte ich heute mal den Gaumen etwas kitzeln.

So essen wir in ThailandSo essen wir in Thailand bei einer Familienfeier.

In vielen Teilen Europas wird die Zubereitung eines guten Essens inzwischen als lästige und uncoole Zeitverschwendung betrachtet, der man besser aus dem Weg gehen sollte. Vor allem die dreisten Marketingkampagnen der Hersteller von Mikrowellen, Fertiggerichten und Fastfood-Restaurants haben geschickt ihren Teil dazu beigetragen, dass die Bedeutung der Esskultur (…im Rahmen der allgegenwärtigen Amerikanisierung) rapide nachgelassen hat.

Und so speisen wir in Khon Kaen im Restaurant

Eine solche Entwicklung findet in Thailand nur in begrenztem Umfang statt, und wenn dann vor allem bei jungen Kleinfamilien, denen aufgrund beruflicher Auslastung einfach die Zeit zum Kochen fehlt. Tiefkühl- und Mikrowellengerichte kommen allerdings hier nur sehr selten zum Einsatz – denn lieber werden die frisch gekochten Fertiggerichte der Märkte und Garküchen in Anspruch genommen (…zumal die wesentlich preiswerter sind). Ansonsten betrachten die Thais aufwendige Kochaktionen nicht als Zeitverschwendung oder Nerverei, denn Kochen und Essen stehen für Lebensfreude, Spaß und Geselligkeit. Fast immer sind mehrere Personen involviert. Wenn genug Zeit und Geld vorhanden ist, werden jeden Tag diverse Gerichte frisch gekocht – natürlich mit frisch gekauften Zutaten.
Doch muss man fairer Weise auch zugeben, dass es in Thailand wesentlich einfacher ist jeden Tag – auf die Schnelle – frische Zutaten für ein Essen zu besorgen als z.B. in Deutschland, wo Wochenmärkte ihre Produkte (meistens nur zweimal pro Woche) in den Innenstädten zu Apotheken-Preisen anbieten, die sich bei weitem nicht jeder leisten kann.

In Thailand gibt es dagegen Märkte mit Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst (…sowie fertig gekochten Gerichten für die Mittagspause bei der Arbeit) praktisch überall – und vor allem an 7 Tagen in der Woche. Ausserdem sind die Waren dort in der Regel preiswerter als in den großen Shopping-Centern. Wer trotzdem keinen Markt aufsuchen kann oder will, der kann noch bei den zahlreichen fliegenden Händlern Obst und Gemüse kaufen.

Zubereitungsbeispiele und Zutaten:

Die Grundzubereitung der meisten Thai-Gerichte basiert auf einem kurzen scharfen Anbraten im Wok, der für die Thais neben dem Reiskocher das wichtigste Kochuntensil darstellt. Dabei werden (…ähnlich wie in der indischen Küche) häufig zuerst die Gewürze angebraten, bevor Gemüse und Fleisch dazu kommen.
Currypasten, die Basis vieler Thai-GerichteFalls das Gericht ein „Curry“ werden soll, dann wird zuerst ein wenig Kokosmilch im Wok zum Kochen gebracht. Daraufhin wird die gewünschte Menge Currypaste mit dem Rest der aufgekochten Milch verrührt.
Wenn diese durch das Anbraten ihr volles Aroma entwicklet hat (…man riecht das!!!) wird die eigentliche Menge an Kokosmilch hinzugefügt und verrührt. Erst dann kommen das Fleisch und später das Gemüse dazu.
Currypasten bilden die Basis vieler Gerichte. Die gängigsten Pasten sind:

  • Rote Curry Paste (gäng pet dääng)

  • Grüne Curry Paste (gäng kiau waan)

  • Panäng Curry Paste (gäng panäng)

  • Massaman Curry Paste (gäng massaman)

Basis der Currypasten sind meistens Knoblauch, Öl, Chilischoten, kleine rote Zwiebeln, geriebene Limettenhaut, Galgan, Zitronengras und Gewürze. Da an vielen Marktständen zahlreiche Variationen in guter Qualität (…und recht unterschiedlichen Schärfegraden!!!) angeboten werden, ist eine eigene Herstellung der Pasten nicht mehr ganz so verbreitet wie früher.

Typische Thai-Gerichte sind bissfest, schmackhaft und gesund, da die Zutaten in der Regel nur kurz – und mit wenig Fett – im Wok angebraten werden. Fleischstücke werden relativ klein geschnitten, daher sind die Garzeiten (z.B. bei einem Curry) geringer als bei den meisten europäischen Gerichten. Gemüse isst man in Thailand gern knackig und nicht verkocht, was bekanntermaßen den großen Vorteil hat, dass mehr Vitamine erhalten bleiben.
Beliebte Gemüse sind Auberginen (kleiner als in Europa), Bambus, Kürbis, Austernpilze, Mausohrpilze, Sojasprossen, grüner Spargel, Weißkohl, Mais sowie diverse schmackhafte Wasserpflanzen.
Salz kommt bei Thailändischen Gerichten in der Regel nicht zum Einsatz. Dafür nutzen die Thais lieber eine durch Fermentation gewonnene Fischsauce (naambplaa), die hervorragend zu den meisten Gerichten passt
(…Abbildung rechts: Naambplaa „Squid Brand“).
Huhn und Schwein haben in der Thailändischen Küche einen Stammplatz. Neben dem Einsatz in Suppen, Curries und Reisgerichten, erfreuen sich gegrillte Stücke oder Spieße mit Fleischbällchen großer Beliebtheit.
Rinderfleisch wird dagegen wesentlich seltener verwendet, denn viele Thais essen kein Rind.
Entenfleisch hat dagegen seinen Weg über die – teilweise integrierte – chinesische Küche nach Thailand gefunden. Und es sind auch meist heute noch Gerichte mit chinesischen Gewürzmischungen, bei denen Entenfleisch eingesetzt wird.
Pute und Wild sind weitestgehend unbekannt und spielen daher in der Thai-Küche keine Rolle.
Fisch steht auf der Beliebtheitsskala der Thais ganz oben, und kommt mindestens genauso häufig auf den Tisch, wie Huhn oder Schwein. Meeresfrüchte sind extrem beliebt – kommen aber seltener zum Einsatz, da sie auch für thailändische Verhältnisse nicht gerade preiswert sind.
Während man in Europa bei Fisch hauptsächlich an goldbraun gebratene Fischfilets denkt, grillt bzw. frittiert man in Thailand gern den kompletten Fisch – oder man dünstet ihn in einem Sud aus Gemüsen, Gewürzen und Kräutern. Meeresfrüchte werden vor allem gern gegrillt oder in Suppenform genossen.

Dass Reis (kaao) das Hauptnahrungsmittel in Thailand ist, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Außer bei Nudelgerichten, ist kaum eine Mahlzeit ohne Reis denkbar.
Nicht selten wird er als eigenständiges Gericht serviert – z.B. als gebratener Reis (kaao pat) mit Knoblauch, Zwiebeln, Rührei, Gewürzen und Huhn, Schwein oder Shrimps. Natürlich dient er auch als Beilage, in Form von einfachem, trockenem, weißen Reis (kaao plau).
Klebreis mit Bananenstücken und schwarzen BohnenBeim Klebreis (kaao niao) handelt es sich um eine Reissorte von matter weißer Farbe, bei der die Reiskörner aufgrund des hohen Stärkeanteils beim Kochen fast vollständig miteinander verkleben. Beheimatet ist der Klebreis vor allem im Norden und Nordosten des Landes. Im Isaan (Nordosten) wird er mit den Fingern zu kleinen Kugeln gerollt, danach in scharfe Soßen getaucht und dann erst in den Mund gesteckt.
Eine Delikatesse, bei der mir schon während des Aufschreibens das Wasser im Munde zusammenläuft, ist der in Kokosmilch, Zucker und einer Prise Salz gekochte Klebreis. Er wird vor allem als Dessert oder Zwischenmahlzeit genossen – z. B. mit süßen gekühlten Mangoscheiben und etwas gesüßter Kokosmilch als Sauce. Oder als „Kaao Dtom Mat“ (…siehe Abbildung oben), das heißt gefüllt mit Bananenstücken und schwarzen Bohnen, und danach in Bananenblättern nochmal nachgedämpft. So stelle ich mir Gerichte für die Götter vor!
Auch tropische Früchte sind in Thailand natürlich von erlesener Qualität. Frische Ananas, die oben genannten Mangos, Papayas, Rambutan, Pomelos, Lychees, Jack-Fruits sowie Bananen und Orangen sind – je nach Saison – an jeder Ecke zu bekommen, und lassen die Herzen von Fruchtliebhabern höher schlagen.
Und dann wäre da noch meine absolute Lieblingsfrucht Durian (…siehe Abbildung rechts) zu nennen –

<http://dr-charly-biehl.blog.de/2012/05/02/obstmarkt-thailand-13609539/>

Wenn sie mehr ueber Obst aus Thailand erfahren moechten, einfach auf den Link klicken!

Nudeln spielen eine große Rolle in Thailand. Sie kommen vor allem bei der Zubereitung von Suppen – in Verbindung mit Frühlingszwiebeln, Sojasprossen, Kräutern, Eiern, sowie Huhn oder Schwein – zum Einsatz. Aber auch in gebratener Form sind Fantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Sorten:

  1. Eier-Nudeln (bamii)

  2. Reis-Nudeln (guaitiao)

Nudelgerichte werden von den meisten Thais nachgewürzt. Daher sind in den entsprechenden Nudel-Restaurants oder Garküchen immer diverse Behältnisse mit getrocknetem Chilipulver, in Essig eingelegten Chilis, sowie Soja- und Fischsaucen und kleingehackten Erdnüssen vorzufinden.

Ob das Essen warm oder kalt auf den Tisch kommt, ist den Thais eher wurscht – was bei den Temperaturen in gewisser Weise auch nachvollziehbar ist. Die Gerichte werden der Reihe nach aufgefahren, wobei einige eben früher und andere eben später kommen. Ein „gedecktes Auftischen“ in einer bestimmten Reihenfolge (wie in europäischen Restaurants) hat in Thailand keine Bedeutung, da sowieso jeder von allem etwas isst. Eine Ausnahme bilden da nur die Suppen, bei denen auch wirklich eine Schale für eine bestimmte Person ist.
Ansonsten erhält jeder Teilnehmer der Mahlzeit einen Teller mit Reis. Die übrigen Schalen mit Curry- Gemüse- Tofu- und Fleischgerichten stehen jedem Gast am Tisch zur Verfügung. Jeder nimmt sich einen oder zwei Löffel voll von dem, was er mag und legt es neben – oder auf – den Reis auf seinem eigenen Teller. Üblicherweise werden die Speisen nacheinander probiert und nicht auf dem Teller vermischt.
Gegessen wird mit Löffel und Gabel, der Löffel wird dabei in die rechte Hand genommen und die Gabel in die linke. Die meist mundgerecht zurecht geschnittenen Zutaten des Gerichtes schiebt man dann mit der Gabel auf den Löffel. Gebratene Nudeln können auch – wie Spaghetti – mit der Gabel auf dem Löffel aufgerollt werden. Eßstäbchen kommen in Thailand nur bei Nudeln und Fleischstückchen in Suppen zum Einsatz. Die Suppen an sich isst man mit einem der gebogenen, breiten asiatischen Löffel.

Die Auswahl der Speisen erfolgt idealerweise nach dem Prinzip, der sich ergänzenden Geschmacksrichtungen: So könnte z.B. etwas Scharfes etwas Süß-saurem gegenüber stehen.
Apropos scharf: Dass die Thais gern scharf essen, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Wer die Thai-Gerichte ein wenig kennt, wird wissen dass zwar viele, aber längst nicht alle über die – für einige Ausländer – unangenehme Schärfe verfügen. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Gericht scharf ist oder nicht, der fragt einfach „sai phrik, mai?“ (eingeben Chilli?) Wenn der Kellner nun den Kopf schüttelt oder „mai sai“ (nicht eingeben) sagt, ist das Essen nicht scharf und eine weitere Diskussion erübrigt sich. Wenn als Bestätigung aber z.B. ein Kopfnicken oder ein „sai“ (eingeben) vom Kellner kommt, kann man seine speziellen Wünsche bezüglich der Schärfe äußern:
Chilli-Schoten in Thailand„dtong gaan mai pet“, „dtong gaan pet“ oder „dtong gaan pet pet“
(möchte nicht scharf, möchte scharf oder möchte sehr scharf.)
Wobei die „dtong gaan pet pet“ Variante für die meisten Farangs nicht tragbar sein dürfte.
Ich persönlich habe mit der Schärfe keine Schwierigkeiten und esse die Gerichte so, wie sie auf den Tisch kommen.
Als Abstinenzler übe ich mich in Thailand dagegen beim Verzehr von „toten Tieren“ in roher oder halbroher Form – sowie Muscheln generell und frittierten Dingen in Restaurants, die ich nicht kenne. Mit dieser Faustregel sind mein Magen/Darmtrakt und ich (…nach einigen unschönen Erlebnissen) bisher sehr gut gefahren. Aber da hat natürlich jeder seine eigenen Tricks und Regeln – und das ist auch gut so.

WICHTIG… Getränke:

Zu den Mahlzeiten wird in Thailand normalerweise Wasser mit Eis getrunken. Das gibt es in vielen Restaurants und Garküchen kostenlos dazu. Sicherer ist es allerdings, sich eine Flasche Trinkwasser zu kaufen, denn es ist nicht nachzuprüfen, wo das angebotene – kostenlose – Wasser herkommt.
In den Touristenzentren trinken inzwischen auch viele Thais Cola zum Essen. Frische, gekühlte Kokosnüsse sind ebenfalls beliebt. Die Kokosmilch wird dann durch ein Loch per Strohhalm getrunken.
Alkoholische Getränke erfreuen sich selbstverständlich auch in Thailand großer Beliebtheit, sind hier aber vor allem eine Frage des Geldbeutels. Da man in vielen Restaurants Spirituosen – zum dortigen Konsum – selbst mitbringen darf, wird diese preiswerte Variante von Thais gern genutzt. Häufig läuft das dann wie folgt ab: 3-5 Leute treffen sich zum Essen in einem Restaurant und bringen eine Buddel Whiskey oder Rum mit. Gegen eine geringe Gebühr erhalten sie Gläser. Eis und Soda werden separat bestellt – und schon kann der Spaß beginnen, Prost!
Mini-Zapfanlage in einer thailändischen Sex-BarWein hat in Thailand kaum eine Zielgruppe. Ausländische Weine gibt es nur in den Einkaufszentren der Touristenhochburgen zu Preisen, die noch über denen der Heimatländer liegen – und thailändischer Wein ist sicherlich nicht jedermanns Sache (…und das war sehr höflich formuliert!).

Interessanter sind da schon die thailändischen Biere, die es mit der ausländischen Konkurrenz – angeführt von Heinecken – geschmacklich locker aufnehmen können (…ein höherer Alkoholgehalt sorgt bei den Fans für zusätzliche Pluspunkte auf der Beliebtheitsskala). Wie jedes Getränk, wird auch Bier in Thailand selbstverständlich mit Eis getrunken.
In etlichen Bars und Biergärten der Touristenzentren werden Biere auch in den – sowohl bei Thais als auch Touristen – beliebten Mini-Zapfanlagen (in Größen von 2 bis 5 Litern) angeboten. Dank einer Zwischenwand, die mit Eis gefüllt wird, bleibt das Bier auch über einen längeren Zeitraum bestens gekühlt (…siehe Abbildung oben).
Der Marktführer heißt „Chang“ und wurde erst 1994 von der Thai Beverage plc. ins Leben gerufen. Bereits 1998 wurde „Chang“ mit der Goldmedaille des „Australian International Beer Awards“ ausgezeichnet. „Chang“ ist ein Lagerbier mit stolzen 6,4 % Alkoholgehalt.
Seit der Saison 2004/2005 ist Chang Sponsor des Fußballvereins FC Everton in Großbritannien!!!
Ebenfalls beliebt ist das Traditionsbier „Singha“, das seit 1933 in Bangkok gebraut wird und der Boon Rawd-Brauerei angehört. „Singha“ ist ein Lagerbier mit 6,0 % Alkoholgehalt, und war bis etwa 2000 der Marktführer in Thailand. 1994 kaufte Boon Rawd zwei deutsche Brauereien in Sachsen (genauer gasagt in Hartmannsdorf und Mittweida), die seitdem Singha-Bier für Europa produzieren und vertreiben. Der Alkoholgehalt der europäischen Variante liegt allerdings unter 6%.
„Sang Som“ ist ein brauner – äußerst schmackhafter – Rum, mit etwa 40 Umdrehungen, der sich bei den Thais ebenfalls großer Beliebtheit erfreut. Getrunken wird er pur, oder eben auch mit Eis und Soda – oft auch zum Essen!
Kaffeefreaks haben es in Thailand dagegen nicht leicht auf ihre Kosten zu kommen, denn die Thais sind ausgesprochene Kaffeemuffel, die sich ihren morgendlichen Kick lieber per Energy-Drink (…der Marktführer heißt M-150) als per Kaffee geben.
Besonders auf dem Land kann man lange nach einem Kaffee suchen. In den Touristenzentren ist das zwar kein Problem – dafür ist er in den einfacheren Hotels oft lausig. Bessere Qualität bieten da schon die zahlreichen kleinen Coffeeshops, die auch ausgezeichnete Cappuccinos und Espressos aus dem Hut zaubern.

Beliebt und kultig – Garküchen:

Wenn es etwas schneller gehen soll, oder der Hunger nicht ganz so groß ist, bieten sich immer wieder gern die beliebten Garküchen an, die bei vielen „Farangs“ Kultstatus genießen, und in Thailand an jeder Straßenecke und auf jedem Markt zu finden sind.

(Abbildung oben: Eine Garküche bei der Hygiene und Frische stimmen. Hier esse ich in regelmäßigen Abständen seit über 2 Jahren. Fleisch, Fisch und Seafood werden im Kühlschrank in dem angrenzenden Restaurants gelagert.)

Wenn man sich in den Touristenzentren aufhält, gibt es allerdings auch die Möglichkeit die Foodstores der Shopping-Center aufzusuchen. Die sind – je nach Größe – mit ca. 15 bis 30 Garküchen bestückt, die das gleiche leckere Original-Thaifood wie die Garküchen auf der Strasse bieten – mit zwei kleinen Unterschieden:
1. Fleisch, Fisch und Seafood werden nicht bei über 30 Grad, sondern (…dank Aircondition) bei einer angemesseneren Temperatur gelagert.
2. Auf Straßenstaub und Auspuffgase kann aufgrund der Lage bzw. Räumlichkeiten verzichtet werden.
Manche Thai-Cracks werden jetzt sagen, dass den Garküchen in den Shopping-Centern die landestypische Originalität fehlt. Das mag durchaus der Wahrheit entsprechen, doch scheinen aber die vielen Thais, die hier täglich essen gehen, zu beweisen, dass (neben den beiden oben genannten Vorzügen) auch zumindest Geschmack und Qualität stimmen.
Doch wie bei allen Dingen in Thailand, gibt es auch bei diesem Thema keine allgemein gültige Regel, denn Garküche ist nicht gleich Garküche und Foodstore nicht gleich Foodstore. Im Klartext: Bezüglich der Hygiene und Frische genau hingucken und eventuell auf vertrauenswürdige Empfehlungen von Freunden oder Bekannten hören.

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