„Es ist nie zu spät, packen wir es an!“


Obdachloser mit Hund

Herzlich Willkommen bei einem neuen Thema aus meinem bewegten Leben.

Warum…

es nie zu spät ist neu anzufangen?

Entweder man bleibt liegen und stirbt, oder man steht auf.

Nach zwei glücklich verlaufenden Scheidungen in Deutschland war ich zweimal finanziell wie emotional am Boden. Ich wußte aber, dass ich aufstehen mußte. Dass ich das geschafft habe, hat mich viel selbstbewußter gemacht. Auch das Schreiben meiner Blogs hilft mir sehr dabei mich zu verstehen und zu erklären. Das Ganze war ein sehr harter Kampf. Ich weiß jetzt was ich will: Mein Leben in vollen Zügen genießen!

In der Enjoy Bar in Khon Kaen

In der Enjoy Bar in Khon Kaen

Als ich ganz unten war, erhielt ich so viel Zuspruch und Hilfe von wildfremden Menschen, während sogenannte Freunde abtauchten. Auch solche, denen ich früher geholfen hatte. Da habe ich dann doch ein wenig sortiert. Ich bin ihnen nicht böse, sie waren einfach feige.

Ich habe eine neue Beziehung in Thailand gefunden.

Mit meiner lieben Frau in Deutschland

Mit meiner lieben Frau in Deutschland

Das Wichtigste ist, an sich zu glauben und dass man was kann. Ich hatte immer schon an mich geglaubt und auch viel Selbstbewußtsein von zu Hause mitbekommen.

Keiner konnte mir klarmachen, dass ich nichts bin, und so richtete ich mein Leben nie nach anderen aus.

Ich finde es schön mit meiner lieben Frau in Thailand alt zu werden. Wenn ich früher manchmal  alte Leute Hand in Hand gesehen habe, fand ich es so rührend. Sie sind gemeinsam durch Höhen und Tiefen, sie sind sich vertraut, kennen jedes Fältchen, müssen sich nicht verstellen. Deshalb war ich ganz froh jetzt noch eine Partnerin in Thailand gefunden zu haben, die mit mir das Leben teilt.

In Deutschland hätte ich wieder die gleichen Menschen angezogen und ich hätte mich zu sehr anpassen müssen. Eine Fau in meinem Alter in Deutschland zu finden ist sehr schwierig, entweder ist sie noch verheiratet, oder sie hat mit ihrer Vergangenheit noch nicht aufgeräumt, oder die Beziehung zu ihren eventuell vorhandenen Kindern würde die Beziehung belasten.

Am liebsten würde ich in Thailand mit meiner lieben Frau ein Seniorenheim eröffnen, welches eine richtig gute Betreuung bietet, wir die Angestellten gut bezahlen können und jetzt kommt`s, trotzdem erschwinglich ist.

Ich habe mich schon immer für ältere Menschen interessiert und gemerkt, wie sie ängstlich werden, weil vieles nicht mehr so funktioniert  wie in jungen Jahren. Und wie sie dann oft schroff abgekanzelt  werden. Dieses Ungnädig-Sein finde ich so was von unverschämt.

Coffee Lounge m. Arthur u. Rhm

 

Alkoholverbot


Alkoholverbot in TH

Herzlich Willkommen beim Blog vom Khon Kaen-Stammtisch,

heute geht es um ein Thema welches uns Expats auf die Nieren

schlaegt, da diese aufgrund des Alkoholverbots nicht mehr richtig

durchgespuelt werden.

Laut Wikipedia:

Alkoholverbot

 Ein Alkoholverbot gibt es in verschiedenen Zusammenhängen:

Wikipedia ist da nicht auf dem neuesten Stand.

In Thailand gibt es ständig Gründe Alkohol zu verbieten.

Buddhismus

An allen wichtigen buddhistischen Feiertagen, an Königs Geburtstag,

am Geburtstag der Königin, an Wahltagen und eine Woche vor den

Wahlterminen.

Und gerade heute ist wieder so ein Tag. In ganz Thailand ist seit

gestern Abend 18.00 Uhr bis heute Nacht 24.00 Uhr der Verkauf von

Alkohol nicht nur in den Beerbars verboten

Die Polizei macht auch Kontrollen, ob es eingehalten wird.

Alle Bars, welche keine Speisen anbieten müssen sogar geschlossen

bleiben.

Randale in BKK

Der Grund ist der, daß nächsten Sonntag Wahlen stattfinden sollen,

die aber wegen der Randale der Opposition gar nicht stattfinden,

daher ist eine Woche vorher eine Testwahl vorgesehen.

Ich habe hier in Khon Kaen etliche Expats gesehen, welche schon

Entziehungserscheinungen haben.

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Die Folge ist natuerlich auch, dass abends und nachts die Strassen in

Khon Kaen gespenstig leer sind. Denn die Expats bleiben dann zu

Hause.

Da wird extra ein Kurier mit dem Moped losgeschickt, welcher nach

Möglichkeit eine Bar ausfindig machen soll, die von dieser Regelung

nichts mitbekommen hat.

Ich hatte eine solche Bar gefunden, in einer kleinen Soi in der Nähe

meines Domizils, aber als der erste Trottel kam und der Wirtin

erzählte, daß all die andern Bars geschlossen haben, fuhr sie mit

ihrem Moped los um sich persönlich davon zu überzeugen.

Leos Bar

Als sie zurück kam mußten wir alle in die Bar rein, vorher saßen wir

von allen Seiten sichtbar an der Straße, und wurden aufgefordert zu

zahlen und die Gläser bzw. Flaschen zu leeren.

Und als der Letzte ausgetrunken hatte und gegangen war, machte

auch diese Bar dicht.

Ein halbes Jahr spaeter:

Auch morgen am 11. und uebermorgen am 12. Juli wird in Thailand

der ersten Predigt Lord Buddhas gedacht.

Banken, Schulen und oeffentliche Aemter bleiben bis Montag

geschlossen.

Aber das Schlimmste fuer manche vom „Khon Kaen-Stammtisch“ ist

wieder mal ein striktes Alkoholverbot welches heute Nacht 00.00 Uhr

beginnt und 48 Stunden anhaelt.

 

Alkoholverbot unter Pegel

Hallo Freunde, wie man auf dem Foto sehen kann, hat nicht jeder

Expat den ersten alkoholfreien Tag unbeschadet ueberstanden.

Es gilt immer noch 13 Std, durchzuhalten bis die Bars in Khon Kaen

City wieder Alkohol servieren duerfen.

Dieser ploetzliche Einbruch in den taeglichen Alkoholpegel ist auch

nicht jedermanns Sache.

Dr. Charly m. Arthur Smile u. RhmWir Beide haben da keine Probleme, Arthur trinkt Schweppes, Cola

Zero und Orangensaft, ich belustige mich abwechselnd mit Kaffee und

Soda. Jeder nach seinem Gusto.

Dennoch lassen wir uns die gute Laune und die Freude am Leben

nicht nehmen.

Wie man ja unschwer auf dem Foto erkennen kann!

 

 

Zerstört das Smartphone unseren Stammtisch?


Herzlich Willk. beim KK-St. gold m. e-mail.jpgLiebe Freunde und geneigte Leser unseres Khon Kaen-Stammtisch-Blogs, folgende Meldung stimmt mich doch etwas nachdenklich:

 Smartphone2

Bangkok – Die Anzahl der Internetnutzer in Thailand wird in diesem Jahr 35 Millionen betragen. 

Damit wird die Hälfte der Thais Zugang zum Internet 

haben, sagte Anudith Nakornthap,

Minister für Informations- und Kommunikations-

technologie.

Letztes Jahr waren es 26,5 Millionen Thais und 2011 waren es neun Millionen. Die Gründe für 

die Steigerung sieht Anudith in der Einrichtung 

des 3G-Netzes und einer größeren Auswahl bei 

Geräten, die gleichzeitig billiger geworden sind. 

Ein weiterer Grund sei die vielfache Verbreitung 

von kostenlosen drahtlosen Internetzugängen. 

Nur 10% der Bevölkerung nutzen 

einen Festnetzanschluss für das Internet, 

während WiFi immer populärer wird.

Das ist für Anudith ein deutliches Signal, 

dass drahtlose Internetzugänge weiter ausgebaut 

werden sollen. 

Daher habe die Regierung laut Anudith vor, die Anzahl der öffentlich zugänglichen und kosten-

losen drahtlosen Internetzugänge auszuweiten. 

Bislang gibt es 140.000 sogenannte „Hotspots“

an 30.000 Orten. Bald soll es 150.000 Hotspots geben.

Das Budget in Höhe von 950 Mio. Baht will die Regulierungsbehörde NBTC bereitstellen.

Anudith erklärte, dass die Telekommunikations-infrastruktur des Landes 87% der Bevölkerung 

erreicht. 

Zum Breitband sollen 2015 80% der Thais Zugang haben, 2020 sollen es 95% der Bevölkerung sein. Das werde 

dann die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöhen, 

wenn die Asiatische Wirtschaftsgemeinschaft 

AEC Ende 2015 in Kraft tritt.

Smartphone1

Permanente Erreichbarkeit ist heute also schon kein Problem mehr.

Führt dies nun zur digitalen Abhängigkeit – oder: Zerstört das Smartphone schöne Momente?

Nun, immer mehr Menschen sind ständig online. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn mit der heutigen Kommunikationstechnologie und digitalen Infrastruktur ist das zumindest in den Ballungsräumen kein Problem mehr und die Kosten für den Nutzer liegen meist auch in einem Bereich, der nicht wirklich schmerzt.

Dem Zweck entsprechend ist das Smartphone immer dabei. Und die permanente Onlineverbindung ist ja auch ein Verführer par ex­cel­lence: schnell mal E-Mails checken, eine neue Statusmeldung auf Facebook ist reingekommen, eine SMS, was tut sich auf Twitter, WhatsApp …? Diese Aufzählung ließe sich noch fortsetzen.

Gelangen wir dadurch zum Digitalen Khon Kaen-Stammtisch?

Smartphone

Wenn sie auf das Bild klicken, können sie sich anschauen wie ich unsere Zukunft sehe, bzw. wie sie zum Teil schon ist-

Alle diese digitalen Ablenkungen sind kleine Zeitfresser, aber in Summe betrachtet, gehören sie mit zu den größten Zeitdieben und stehlen uns täglich wertvolle Zeit – natürlich abhängig von der individuellen Nutzung der Geräte.

Ob bei der Arbeit oder im privaten Bereich, diese Unterbrechungen reißen uns jedes Mal aus der aktuellen Tätigkeit und Gedankenwelt und können längerfristig sogar zu einer Reduzierung der Aufmerksamkeitsspanne führen.

So ein Smartphone kann bei dem einen oder anderen auch eine Art digitale Abhängigkeit und daraus resultierend ein zwanghaftes Verhalten bewirken. Dieses zeigt sich beispielsweise darin, dass keine zehn Minuten vergehen, bis erneut nach dem Smartphone gegriffen wird, um aktuelle Eingänge zu prüfen.

Smartphone-sucht

Kann die Nutzung des Smartphones schöne Momente ruinieren?

Meiner Meinung nach ja, durchaus – insbesondere durch das Video wurde mir das wieder vor Augen geführt!

Es gibt zahlreiche Situationen (wie auch im Video gezeigt), in denen die Nutzung des Smartphones auf das Umfeld störend wirken kann. Um nur eine zu nennen:

Mich stört es beispielsweise bzw. ich empfinde es sogar als Unsitte, wenn in einem Gespräch mein Gesprächspartner sein Smartphone auf dem Tisch neben sich platziert und ständig danach schielt. Noch schlimmer: Wenn er es während des Gesprächs mehrmals zur Hand nimmt, um Eingänge zu prüfen. Das signalisiert mir, dass er mit seinen Gedanken nicht beim Gespräch ist, und vermittelt mir auch fehlende Wertschätzung – auch wenn es nicht so sein mag. Eine fruchtende Gesprächsatmosphäre wird dadurch im Keim erstickt.

smartphone-compo

Die andere Seite der Medaille

Aber ich kann mit dem Smartphone auch schöne Momente festhalten und damit in besserer Erinnerung behalten. Etwa indem ich später (im hohen Alter) auf die Videoaufzeichnung oder die Bilder eines besonders schönen Ereignisses blicke und dadurch die Erinnerung lebendiger wird. Ohne diese Aufzeichnungen würden die Bilder im Kopf schneller verblassen.

Durch die permanente Erreichbarkeit kann ich auch in Notsituationen schnell Hilfe holen. Allein durch diese rechtzeitigen Hilfeanforderungen sind viele Notfälle glimpflich ausgegangen.

Jede Medaille hat eben immer zwei Seiten

First Smartphone

Meine Gedanken zum Khon Kaen-Stammtisch


Liebe Freunde vom Khon Kaen-Stammtisch-Blog, mein Heimaturlaub ist wieder mal zu Ende, und ich bin auch schon wieder in meinem Paradies, in den Armen meiner lieben jungen Frau, ebenso in den Armen meiner Stammtischbrüder gelandet, und mit Freude wieder aufgenommen worden.

Wie immer, wenn man Urlaub macht, kommt es einem vor, als sei das Loch in der Sanduhr größer geworden, denn die Zeit rinnt mit der Geschwindigkeit des Sandes an einem vorbei.

Am letzten Freitag war es mir dann möglich, wieder an unserem immer wieder interessanten und gern besuchten Khon Kaen-Stammtisch (Ich gebe die Hoffnung nicht auf!) teil zu nehmen. Um so enttäuschter war ich, über die geringe Anzahl der Anwesenden.

Was ist los beim Khon Kaen-Stammtisch, oder war es nur eine einmalige geringe Teilnehmerschar letzte Woche?

Dies obwohl unser Obmann fuer Schweizer Angelegenheit nach zweimonatiger Abstinenz wieder am Stammtisch teilnahm. Gell Michel!

Vorab noch ein Hinweis!

Sollte sich Jemand für mein Mißgeschick während meiner Heimreise in die Arme meiner lieben jungen Frau interessieren, dann einfach auf das Bild klicken. Es lohnt sich!

Nächsten Monat kommen auch die ersten Zugvögel aus dem kalten Europa wieder zu uns, um unsere illustre Gesellschaft mit ihren Episoden zu bereichern.

Unser sonst so fröhlicher Khon Kaen-Stammtisch! (Archivbild)

Deshalb hier wieder mal ein Beitrag über den Sinn und Zweck eines Stammtisches.

Unter einem Stammtisch verstehe ich:

Wenn sich wache Männer in unterschiedlichem Lebensalter gemeinsam unterhalten …

Willkommen beim Stammtisch im Juni 2011 (Archivbild)

Ein Stammtisch, ein scheinbar endloser Gedanken-und Wortaustausch, hat in unserem Verständnis oft eher eine negative Bedeutung — aber damit wird man dem Sinn unseres Khon Kaen-Stammtisches nicht unbedingt gerecht.

Der Khon Kaen-Stammtisch von dem hier die Rede ist, ist weit mehr. Es ist ein Austausch und eine Betrachtung von Befindlichkeiten und Lebenserfahrungen unter Männern, zu denen gerade auch Ältere ihren Beitrag leisten können. Es gilt aber auch, eigene Meinungen zu realtivieren und zu überdenken, sind sie doch oft vor langer Zeit geprägt worden und müssen nicht mehr unbedingt mit dem heutigen Lebensverständnis übereinstimmen.

Es liegt eine grosse Freiheit darin, eigene Wertungen und Ansichten zu besprechen, vielleicht neu zu gewichten um damit in der heutigen Zeit leichter und friedvoller zurecht zu kommen.

Stammtisch heißt, mit verschiedenen Männern über wesentliche Lebensthemen reden.

  Das Wort wandert beliebig im Männerkreis. Es spricht immer nur einer, alle andern hören zu.

Themen werden weiter entwickelt, wer Lust hat, bringt etwas Zusätzliches ein.

  Persönlich Erlebtes, spontan Aufgetauchtes, auch Unfertiges kann sich zu erstaunlichen Erkenntnissen zusammenfügen.

Unser Freitags Stammtisch (Archivbild)

Wie läuft ein Stammtisch ab?

 Ein Stammtisch dauert normalerweise etwa drei Stunden.

Die Themen, welche behandelt werden,richten sich je nach Zusammensetzung der verschiedenen Teilnehmer. Es können sowohl private, gesellschaftliche oder auch politische (wobei wir uns hier sehr zurück halten) Ereignisse sein, welche behandelt und erläutert werden. In vielen Fällen geht es um Aufenthalt- und Visa-Probleme, welche sich ständig ändern.

Es gibt auch noch Stammtischfreunde, die können gar nicht genug bekommen von dieser netten Gesellschaft und dem immer freundlichen Umgangston miteinander, und sie treffen sich auch noch Samstags in der Erics Bar zu einem gemütlischen Plausch.

Im Übrigen läuft der Stammtisch möglichst selbständig.

 Es wird nichts aufgezwungen. Jeder ist frei, aus dem Stammtischgespraech zu entnehmen was er will.

Eine offene, interessierte, zuhörende Grundhaltung ist entscheidend für einen wohltuenden Stammtisch.

 Es sollte dann immer nur einer gleichzeitig sprechen, alle andern hören zu.

  Der Stammtisch unter Männern unterscheidet sich von einer Diskussionsrunde, in dem jede Meinung respektiert wird.

  Jeder kann offen reden ohne von anderen beurteilt zu werden.

 Was beim Stammtisch geredet wird ist vertraulich, und sollte von niemandem nach aussen getragen werden.

Jetzt zum Thema „Khon Kaen-Stammtisch

aus meiner Sicht:

Ich traf außerhalb des Stammtisches auf einzelne Mitglieder und fragte sie nach dem Grund ihres Fernbleibens.

Einige, ich betone nur Einige, entschuldigten sich mit anderweitigen Besorgungen während der Zeit, einer meinte dann, daß negativ über ihn oder andere beim Stammtisch geredet werde oder wurde, und er dadurch ein schlechtes Gefühl habe, und deshalb den Stammtisch meide.

Er betonte noch, dass er mit dieser Meinung nicht alleine da stehe.

Hierzu wurde mir folgendes Szenario geschildert:

Der in seinen Gefuehlen verletze Gast sass am oberen der drei zusammengereihten Tische mit anderen Gaesten zusammen. Am unteren Ende der Tischreihe lief eine angeregte Unterhaltung, dabei fiel ihm auf, dass zeitweise ein, zwei ja sogar manchmal drei Augenpaare auf  ihn gerichtet waren. Daraus schloss er dann in stillem Einvernehmen mit sich selbst, dass ueber ihn geredet wurde. Ob gut oder schlecht, ob lobend oder total runter machend, konnte er ja nicht feststellen. Er fuehlte sich und sein Ego verletzt. Waere ich dabei gewesen, haette er mich gefragt was da ueber ihn geredet wurde, meinte er noch am Schluss.

Dazu faellt mir nur folgende Pflanze ein.

„MIMOSE“ ist eine Pflanze, deren empfindliche Reaktion auf Reize von außen einzigartig in der Flora ist.

 Ich finde, dass diese Eigenschaft gut zum obigen Thema passt, andere übrigens auch.

Hierzu möchte ich folgendes sagen:

Viele Leute denken, daß andere Menschen oder die Umstände dafür verantwortlich sind, wie man sich fühlt. Ich wage aber zu behaupten: das stimmt nicht. Vielmehr sehe ich es so: Niemand anderes als wir selbst machen unsere Gefühle.

Beispiel: Wenn ein Stammtischfreund schlecht über Sie redet und Sie erfahren es, dann fühlen Sie sich vielleicht ärgerlich, traurig oder frustriert. Aber wenn Sie jetzt denken, dass Ihr „Freund“  dafür verantwortlich ist, dass Sie sich schlecht fühlen, dann liegen Sie meiner Ansicht nach falsch. Ihr Tischnachbar macht nicht Ihre Gefühle, sondern das sind Sie selbst.

Und es ist nicht einmal die Tatsache, dass jemand hässlich über Sie geredet hat, weswegen Sie sich schlecht fühlen! Stellen Sie sich vor, Sie hätten es nie erfahren…, dann hätten Sie sich auch nie darüber aufgeregt. Das zeigt doch deutlich, dass Ihre Gefühle wirklich nur von Ihnen selbst abhängen und davon, wie Sie auf Impulse von außen reagieren.

Noch einmal zusammengefasst: Es sind nicht die Impulse, die unsere Gefühle machen, sondern unsere Gefühle entstehen dadurch, wie wir auf diese Impulse reagieren.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Warum ist das so wichtig?

Weil wir die Impulse von außen schlecht kontrollieren können. Aber unsere Reaktion darauf können wir ändern und trainieren, z. B. mit Methoden der rational-emotiven Verhaltenstherapie.

Mal ehrlich…, Sie müssten sich theoretisch nicht schlecht fühlen, wenn jemand hässlich über Sie redet. Es gibt Menschen, die bleiben bei so etwas vollkommen ruhig, denen ist das ganz egal. Auch Sie könnten das üben und trainieren, solange bis auch Ihnen das vollkommen egal ist.

Und ob Sie das tun oder nicht, ist Ihre Entscheidung.

Vielen Dank für ihren Besuch beim weltweit beliebten Blog vom Khon Kaen-Stammtisch. Vielleicht sehen wir uns ja nächste Woche wieder, hier in diesem Theater?